(Kanton Solothurn) – Im Dezember 2008 ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 475 auf 5’355 (4’904) Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,4% auf 2,8%. Der stärkste Anstieg wurde in der Region Grenchen registriert.
Die Zahl der Stellensuchenden liegt bei 5’355 (4’904) und ist damit um 451 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg auf 4,0% (3,7%). Der massive Anstieg ist sowohl konjunkturell wie auch saisonal bedingt. Trotzdem liegt die durchschnittliche Stellensuchendenzahl für das Jahr 2008 (4868 Personen) um 10,4% tiefer als jene des Jahres 2007 (5430 Personen).
Regionen
Den stärksten Anstieg der Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat verzeichnet die Region Grenchen mit +0,5%-Punkten. Die Quote ist neu bei 5,0% (4,5%), dies sind 74 Personen mehr. In den Regionen Solothurn und Olten/Gösgen/Gäu stieg die Quote um 0,3%-Punkte. Sie steht bei 4,1% bzw. 4,3%. In der Region Thal ist die Quote von 2,7% auf 3,1% gestiegen. Im Schwarzbubenland ist der geringste Zuwachs zu verzeichnen. Hier stieg die Quote von 2,5% auf 2,6%, was einer Zunahme von 21 Personen entspricht. Die Regionen Olten und Schwarzbubenland schliessen das Jahr mit tieferen Stellensuchendenzahlen ab als das vorangegangene Jahr.
Geschlecht
Im Berichtsmonat waren 2’938 (2′605) Männer als stellensuchend registriert, 333 Person mehr als im Vormonat. Der Wert lag damit klar über der Vorjahreszahl von 2‘699 Personen. 2‘417 Frauen (Vormonat 2‘299) waren im Dezember 2008 auf Stellensuche. Im Vorjahresmonat waren es 2‘564 Frauen. Der Frauenanteil liegt bei 45,14% (Vorjahresmonat 48,7%).
Nationalität
Die Zahl der stellensuchenden Schweizer nahm im Berichtsmonat von 2‘580 auf 2′837 Personen zu. Im Dezember 2008 waren 2‘518 Ausländer (im Vormonat 2‘324) als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil nahm gegenüber dem Vormonat von 47,4% auf 47,0% ab (Vorjahresmonat 44,0%).
Altersklassen
Die Gruppe der unter 20-Jährigen Stellensuchenden ist von 415 auf 416 Personen gestiegen. Die Quote verharrte auf 4,9%. Die Quote der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen stieg von 5,7% auf 6,6%. Die Quote der 25- bis 29-jährigen erhöhte sich um 0,6%-Punkte und steht bei 5,4%. Jene der 30- bis 39-jährigen stieg von 2,8% auf 3,2%. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen erhöhte sich von 3,3% auf 3,6%. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen nahm die Quote von 3,2% auf 3,4% zu. In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Quote um 0,1%-Punkte und steht bei 4,8%.
Zu- und Abgänge sowie offene Stellen
Gegenüber dem Vormonat nahm die Zahl der Zugänge von 849 auf 934 Stellensuchende zu. Gleichzeitig sank die Zahl der Abgänge von 617 auf 482 Personen.
Die Zahl der offenen Stellen nahm von 206 auf 184 deutlich ab. Im Berichtsmonat waren 986 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat: 994) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden sank von 20,3% auf 18,4%.
Das Amt für Wirtschaft und Arbeit rechnet mit einer anhaltenden Abkühlung der Wirtschaft und damit verbunden mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen in den kommenden Monaten.
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Essig mit dem Wirtschaftswachstum trotz Milliardenhilfe. Die wirklichen Verlierer sind die Arbeitslosen: Ausschussmaterial unserer Leistungsgesellschaft; werden mit bisschen Geld und netten Worten abgespiesen. Vom Leben ausgegrenzt und argwöhnisch mit Nettigkeiten eingedeckt. Nein so geht das nicht. Es braucht einen Arbeitslosentreffpunkt in jeder Stadt. Als Anlaufstelle und Ideenbörse, damit nicht so viele in die Drogensucht abstürzen. Tut endlich was für die Arbeiter statt den Bonzen zu flattieren!