(Sabine Waelti) – Auf 1. Januar legen die Gemeinden Grenchen, Bettlach, Selzach und Lommiswil ihre Sozialdienste zusammen. Nun wurde der dazu gehörende Vertrag unterzeichnet.
Die bisher eigenständigen Sozialdienste von Grenchen, Bettlach, Selzach und Lommiswil schliessen sich zusammen: Ab 1. Januar 2009 bilden sie die Sozialregion mit dem Namen Soziale Dienste Oberer Leberberg (SDOL).
Hintergrund dieser Fusion ist das neue Sozialgesetz, welches am gleichen Tag in Kraft tritt. Es schreibt die Bildung von Sozialregionen vor, welche mehr als 12`000 Einwohner umfassen.
Nun haben die Gemeindepräsidenten und die Gemeindeschreiber aller vier Gemeinden den Vertrag unterzeichnet. Durch diesen Zusammenschluss werde ein wichtiger Schritt Richtung Professionalisierung gemacht, so Grenchens Stadtpräsident Boris Banga, “die Produkte `Vormundschaft`, `Sozialhilfe`, `Sozialversicherungen` werden nun aus einem Guss – quasi an einem Schalter – angeboten.”
Leiter der neu gebildeten Sozialregion wird Kurt Boner, heutiger Chef der Sozialen Dienste Grenchen. Die Bildung von Sozialregionen trage dazu bei, dass Personen, die entsprechende Leistungen bezögen, übers ganze Kantonsgebiet gleich behandelt würden, betonte er.
Die SDOL wird im City Grenchen zuhause sein – am gleichen Standort wie der bisherige Grenchner Sozialdienst. Dieser Standort wird nun auch räumlich ausgebaut – die Umbauarbeiten sind im vollem Gange. Je eine Person, welche zuvor bei den Selzacher und Bettlacher Sozialdiensten tätig waren, arbeiten nun bei der neu entstandenen SDOL. Zudem werden neue Mitarbeitende zum Team stossen, vorerst drei Personen in der Sachbearbeitung.
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