(mgt) – Im November 2008 ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 288 auf 3’176 (2′888) Personen gestiegen. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,2% auf 2,4%. Die Zahl der Stellensuchenden liegt bei 4‘904 (4‘680) und ist damit um 224 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg auf 3,7% (3,5%). Der massive Anstieg ist sowohl konjunkturell wie auch saisonal bedingt. Die Region Solothurn ist von diesem Anstieg am stärksten betroffen.
Den stärksten Anstieg der Stellensuchenden gegenüber dem Vormonat verzeichnet die Region Solothurn. Mit +0,3%-Punkten ist die Quote neu bei 3.8% (3,5%), dies sind 127 Personen mehr. In den Regionen Grenchen und Olten/Gösgen/Gäu stieg die Quote um 0,2%-Punkte. Sie steht bei 4,5% bzw. 4,0%. In den Regionen Thal und Schwarzbubenland ist die Quote unverändert auf 2,7% bzw. auf 2,5%. Die wirtschaftliche Verlangsamung trifft einzelne Regionen stärker.
Geschlecht
Im Berichtsmonat waren 2‘605 (2′390) Männer als stellensuchend registriert, 215 Person mehr als im Vormonat. Der Wert lag damit weiterhin unter der Vorjahreszahl von 2‘612 Personen. 2‘299 Frauen (Vormonat 2‘290) waren im November 2008 auf Stellensuche. Im Vorjahresmonat waren es 2‘519 Frauen. Der Frauenanteil liegt bei 46,88% (Vorjahresmonat 49,1%).
Nationalität
Die Zahl der stellensuchenden Schweizer nahm im Berichtsmonat von 2‘476 auf 2′580 Personen zu. Im November 2008 waren 2‘324 Ausländer (im Vormonat 2‘204) als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil nahm gegenüber dem Vormonat von 47,1% auf 47,4% zu (Vorjahresmonat 44,2%).
Altersklassen
Die Gruppe der unter 20-Jährigen Stellensuchenden ist von 411 auf 415 Personen leicht gestiegen. Die Quote verharrt auf 4,9%. Die Quote der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen hatte einen Anstieg von 5,4% auf 5,7% zu verzeichnen. Die Quote der 25- bis 29-jährigen erhöhte sich um 0,4%-Punkte am stärksten von allen Altersklassen und steht bei 4,8%. Jene der 30- bis 39-jährigen stieg von 2,7% auf 2,8%. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-Jährigen stieg von 3,1% auf 3,3%. Eine Zunahme von 22 Personen führte in der Gruppe der 50- bis 59-jährigen zu einer höheren Quote von 3,2% (3,1%). In der Gruppe der über 60-jährigen stieg die Quote um 0.2%-Punkte und steht auf 4,7%.
Zu- und Abgänge
Gegenüber dem Vormonat nahm die Zahl der Zugänge von 711 auf 849 Stellen-suchende zu. Gleichzeitig ist die Zahl der Abgänge von 640 auf 617 Personen gesunken.
Offene Stellen
Die Zahl der offenen Stellen nahm von 308 auf 206 deutlich ab. Im Berichtsmonat waren 994 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat: 1′039) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden sank von 22,2% auf 20,3%. Die Abnahme im Zwischenverdienst zum jetzigen Zeitpunkt zeigt, dass sich die Wirtschaft weiter abkühlt. Das AWA rechnet mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosenzahlen in den kommenden Monaten.
Anmerkung der Redaktion: Leider hat der Absender dieser Medienmitteilung den Text mit so genannt “harten” Trennungszeichen verfasst. Wir bemühen uns jeweils, die unangenehmen Wort-Trennungen von Hand zu entfernen, was sehr zeitaufwändig ist. Da kann es schon mal vorkommen, dass wir eine Trennung übersehen. Wir bitten unsere Leserschaft dafür um Entschuldigung.
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