(pgm) – Im Grenchner Kunsthaus stellte der in der Uhrenstadt aufgewachsene Solothurner Schriftsteller Franco Supino seinen neusten Romand „Das andere Leben“ vor und gab Einblicke in seine Recherchen und sein schriftstellerisches Schaffen.
Mit verschiedenen kurzen Passagen aus seinem neuesten Roman stimmt Franco Supino die Zuhörerschaft auf die Geschichte seines neusten Werkes ein. In seinem Roman „Das andere Leben“ hat Supino die letzten Woche und Tage des inzwischen in Vergessenheit geratenen Solothurner Dramatikers Cäsar von Arx nacherzählt.
Dabei hat er sich zum einen geschichtliche Fakten gehalten, wie etwa der Krankheit der Frau des Dramatikers oder an dessen Selbstmord. Auch die Beschreibung der Arbeitsweise von Cäsar von Arx, die Einrichtung seines Arbeitszimmers und seine Phobie gegen laute Geräusche ist von Supino genauestens recherchiert und schliesslich in seinen Roman eingebunden worden.
Insgesamt hat Franco Supino nach eigenen Angaben rund 22 Jahre am Stoff zu diesem Roman recherchiert. „Zuerst dachte ich, das ist doch ganz leicht, das hast du in drei Monaten geschrieben“, erklärte er mit einem Schmunzeln, „daraus sind dann mehr as zwei Jahrzehnte geworden.“
Es sei ihm aber nicht darum gegangen eine Biografie von Cäsar von Arx zu schaffen, erklärte Supino, vielmehr habe er in seinem Roman die Beziehung des Dramatikers zu seiner Tochter thematisieren und schriftstellerisch aufarbeiten wollen.
Das Buch „Das andere Leben“ von Franco Supino (ISBN 3-85869-376-6) ist in allen guten Buchhandlungen erhältlich.
Eine ausführliche Rezension des Buches finden Sie unter www.grenchen.net unter Buchrezensionen hier.
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