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Vom Wakkerpreis bis zum Kinderbilderbuch – Grenchner Jahrbuch 2007/08 erscheint zum ersten Mal in Farbe

Freude an der Buchvernissage: (v.l.n.r.) Peter Brotschi, Redaktionskommission, Boris Banga, Stadtpräsident, Paul-Georg Meister und Anna Messerli, beide Redakionskommission. (Foto: Thomas Hirsbrunner)

(Paul-Georg Meister) – Das Grenchner Jahrbuch 2007/08 ist erschienen. Auf insgesamt 108 Seiten passiert in diesem Buch das vergangene Jahr Revue. (Oktober 2007 bis September 2008). Stadtpräsident Boris Banga würdigte in seiner Ansprache zur Buchvernissage das Jahrbuch als ein historisches Nachschlagewerk der Stadt Grenchen.
Das Grenchner Jahrbuch präsentiert auch in seiner 37. Ausgabe interessante und wichtige Begebenheiten des vergangenen Jahres. Als Hommage an den in diesem Jahr verliehenen Wakkerpreis wurde dieses Jahrbuch um insgesamt 12 Seiten erweitert. Zudem erscheint es zum ersten Mal in Farbe.

In seiner Rede zur Buchvernissage fand Stadtpräsident Boris Banga lobende Worte: „ Seit 36 Jahren berichtet das Grenchner Jahrbuch ohne Unterbruch über die Geschehnisse in unserer Stadt. Es stellt Personen vor, es hält die wichtigsten kulturellen und sportlichen Ereignisse fest, schreibt von Festen und Jubiläen. Längst ist das Grenchner Jahrbuch zu einem historischen Nachschlagewerk geworden.“

Insgesamt 18 Autorinnen und Autoren haben an dieser umfassenden Chronik mitgearbeitet und Themen wie etwa die ersten Grenchner Kinderbilderbuchtage, das Grenchner Fest, den Uhrencup, das Hôtel de Ville und die veränderte Grenchner Beizenlandschaft in reich bebilderten Artikeln beschrieben.

Wakkerpreis als Schwerpunkt

Ein besonderer Schwerpunkt wurde in dieser Ausgabe auf die Verleihung des Wakkerpreises gelegt. Insgesamt 12 Seiten sind diesem Thema gewidmet und natürlich fehlen auch farbige Bilder der Wakkerbauten nicht in diesem Jahrbuch.

Aufschlussreich sind neben den vergangenen Ereignissen auch immer die Porträts bekannter Grenchnerinnen und Grenchner. In diesem Jahrbuch werden unter anderem der verstorbene Grenchner Bruno „Sauro“ Zumstein, der weltbekannte Goalie Erwin Ballabio, FCG-Fan Urs Saladin und das Grenchner Original, der Lehrer, Dichter und Ex-Obernarr Edi Allemann sowie Kulturpreisträger Urs „Orsani“ Saner den Leserinnen und Lesern näher vorgestellt. Auch das kulturelle Leben Grenchens wird im neuen Jahrbuch gewürdigt. Neben verschiedenen Porträts, beispielsweise von Carlo Domeniconi, gestattet die Chronik einen streifzugartigen Einblick in das vielfältige kulturelle Schaffen in der Stadt.

Weitere wichtige Themen sind das Jubiläum 150 Jahre Stadtmusik Grenchen, ein Porträt vom Grenchner Kunstsammler, Koch und Mäzen Hans Liechti, ein Blick hinter die Kulissen des „Coq au vin“, Berichte über die Sanierung der Grenchner Wasserversorgung, über den Pächterwechsel auf dem Grenchenberg und natürlich über die Mittelländer Ausstellung mia, die mit einer unvergesslichen Sonderschau ihre 20. Ausgabe bereicherte und vieles mehr.

Zum ersten Mal in Farbe

Die 37. Auflage des Grenchner Jahrbuches wartet auch layoutmässig mit einer Überraschung auf. Format und Umfang wurden zwar auch in diesem Jahr – mit Rücksicht auf die vielen Sammler, die sich regelmässig das Jahrbuch kaufen – nicht verändert, doch zum ersten Mal sind die Bilder im Jahrbuch farbig.

Das Titelbild wurde wiederum von Sonya Friedrich gestaltet, es ist bereits das vierte Titelbild in dieser fünfteiligen Serie.

Das Jahrbuch – seit seiner ersten Ausgabe ein wichtiger Pfeiler der Grenchner Geschichtsschreibung – wird einmal mehr diesem Anspruch gerecht. Die grosse Vielfalt wirkt auch in diesem Jahr besonders interessant, weil wiederum eine relativ grosse Anzahl an Autorinnen und Autoren mitgearbeitet haben, die mit ihren unterschiedlichen Interessen und Stilrichtungen den Inhalt des Jahrbuches prägen.

Das Buch ist zum Preis von 20 Franken in den Grenchner Buchhandlungen, an vielen Kiosken, in der Stadtbibliothek, auf der Schuldirektion, im Kultur-Historischen Museum, im Kunsthaus und im Grenchner Stadthaus zu kaufen.

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