(Paul-Georg Meister) – Die 2. Grenchner Kinderbilderbuchtage wurden in jeder Hinsicht ein voller Erfolg ab. Annähernd 3000 Personen, Kinder und Erwachsene, fanden an den beiden Tagen den Weg ins Parktheater. Einer der Höhepunkte war zweifelsohne der Auftritt Gruppe „Stärneföifi“ vor ausverkauftem Haus.
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Die Grenchner Kinderbilderbuchtage finden bereits zum zweiten Mal statt. Wie im vergangenen Jahr, ist auch diesmal das Interesse beim Publikum sehr hoch. Eröffnet wurden die Kinderbilderbuchtage durch Alexandra Rosetti von Unicef Schweiz. Anwesend war auch viel Politprominenz aus dem Kanton Solothurn, so unter anderem Frau Landamman Esther Gassler, Kantonsratspräsident Hansruedi Wüthrich und der Grenchner Stadtpräsident Boris Banga.
Alexandra Rosetti lobte in ihrer Begrüssungsrede die Initiative auch aus der Sicht der Unicef, die sich seit Jahren weltweit für bessere Lebensbedingungen und die Rechte der Kinder einsetzt. Bildung sei für alle Kinder auf der Welt von grosser Wichtigkeit, unterstrich sie. Kinder, Bilder und Bücher seien deshalb drei Begriffe, die auf der ganzen Welt zusammen gehören sollten. Doch die Realität sieht anders aus: Millionen von Kindern sei weltweit der Zugang zur Bildung versagt. Rosetti gab deshalb ihrer Freude ausdruck, dass mit solchen Initiativen wie die Grenchner Kinderbilderbuchtagen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gesetzt werde.
Die Unicef Schweiz war zudem mit einem eigenen Workshop an den Grenchner Kinderbilderbuchtagen vertreten. Aufgezeigt und gezeichnet wurde die Geschichte eines Jungen, der durch Streubomben verletzt wurde.
Lobende Worte für die Organisatoren fand auch Frau Landammann Esther Gassler. Sie erzählte aus ihren Kindertagen und erinnert sich daran, wie Kinderbilderbücher in ihrer Kindheit eine grosse Rolle gespielt hätten. Die Bedeutung von Bilderbüchern für die persönliche Entwicklung eines Kindes stand auch im Zentrum der Rede von Stadtpräsident Boris Banga. Einander Geschichten erzählen, so Banga, gehöre zu den ganz intimen und schönen Augenblicken einer Familie. Und er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Tradition – nicht zuletzt auch dank der Anregung der Grenchner Kinderbilderbuchtage – wieder vermehr in Familien gepflegt werde.
Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnungsfeier durch den Haldenchor unter der Leitung von Toni Ebnöther, der sich mit frischen und fröhlichen Liedern in die Herzen der Anwesenden sang.
Das Programm vom Samstag hatte denn auch viel zu bieten. Neben der umfassenden Ausstellung der Buchhandlung Lüthy Grenchen und dem Angebot von rund zehn Kleinverlegern war ein attraktives Rahmenprogramm zu geniessen. An verschiedenen Workshops im Lindenhaus und im Parktheater konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen und einmal mehr begeisterte Lorenz Pauli die jungen (und auch die älteren) Besucherinnen und Besucher mit seinem Erzähltheater.
In Sachen Theater wurde an diesem Samstag einiges geboten. Das Bündner Figurentheater Arcas spielte das Stück „Du hast angefangen“ und zum Abschluss des ersten Tages unterhielt das Grenchner Kindertheater Blitz unter der Leitung von Iris Minder das zahlreiche Publikum mit verschiedenen Szenen aus Bilderbüchern und aus der Welt der Kinder.
Auf reges Interesse stiess auch die Vorstellung von Neuerscheinungen. Unter der Leitung von Olivia Hunziker (Buchhandlung Lüthy) und Paul-Georg Meister (Grenchner StadtAnzeiger und www.grenchen.net) stellten drei Kinder im grossen Theatersaal ihre Lieblingskinderbilderbücher einem breiten Publikum vor.
Ein besonderer Leckerbissen der diesjährigen Kinderbilderbuchtage ist die Ausstellung „Verborgene Welten“ mit Kinderbuchschätzen aus dem Kanton Graubünden. Gezeigt werden unter anderem vier Kunstschaffende aus dem Bündnerland – so beispielsweise Alois Carigiet, dessen Werk „Schellenursli“ zu den absoluten Schweizer Klassikern des Kinderbilderbuches gehört.
Absoluter Höhepunkt war zweifelsohne der Auftritt der Gruppe „Stärneföifi“ im vollbesetzten Parktheatersaal. Die meisten Kinder konnten die Lieder mitsingen – ein toller Abschluss eines tollen Anlasses…
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Ich war mit meiner Familie an den Kinderbilderbuchtagen und möchte allen Organisatoren ganz herzlich danken. Die Fahr von Biel nach Grenchen hat sich gelohnt. Es war ganz toll.
Umso unverständlicher ist, dass am Samstag im Bieler Tagblatt ein Journalist, oder war es eine Journalistin, auf der Seelandseite den Anlass runtergemacht hat. Das kann ich nicht verstehen. Aber es gibt wohl immer Menschen, die alles in den Dreck ziehen müssen.
Wer die lachenden Kinderaugen gesehen hat und die Freude miterlebt hat, der kann über solchen Negativ-Journalismus nur den Kopf schütteln.
Lieber Klaus Heimann,
ich habe die Kolumne auch gelesen und mich sehr darüber aufgeregt. Doch das sollte man eigentlich nicht. Der Artikel wurde von Rainer W. Walter geschrieben. Das ist ein alter Mann, der an allem nur noch rumnörgeln kann. Oder ist er etwa neidisch auf den Erfolg? Das könnte auch sein.
Ich nehme auf jeden Fall solches Geschreibsel nicht mehr ernst. Freuen wir uns doch einfach an dem gelungenen Anlass und lassen wir die ewigen Nörgeler eben nörgeln.
Ich kann nicht verstehen, wenn schlecht geschrieben wird. Die Ausstellung war sehr interessant. Für die ganze Familie. Das Konzert war Spitze und der Stadtpräsident Banga hat selber Balöne abgefüllt und an die Kinder verteilt. Ich kenne keine Stadt wo es so etwas gibt. Danke Herr Banga.
Ich möchte den Organisatoren der 2. Kinderbilderbuchtage auch herzlich zu Ihrem sehr gelungenen Anlass gratulieren und für Ihr Engagement danken!
Vielen Dank für den Super-Anlass.
Den Organisatoren ein herzliches Dankeschön für den überaus gelungenen Anlass. Unser Sohn war begeistert!
Lassen wir doch diese negativen Berichterstattungen!
Freuen wir uns auf solche wie gestern im NZZ-Folio erschienen sind!
Liebe Grüsse
Lara Näf mit David