(Paul-Georg Meister) – In der neuesten Ausgabe des Gastroführers „Gault Millau“ sind zwei Restaurants aus dem Seeländischen Verbreitungsgebiet des Grenchner StadtAnzeigers aufgeführt.
Für Feinschmecker ist der „Gault Millau“, der Reiseführer für Gourmets, schon fast eine kulinarische Bibel. In den bernischen Gemeinden, die zum Verbreitungsgebiet des Grenchner StadtAnzeigers gehören sind diesmal zwei Restaurants aufgeführt, welche mit Punkten bewertet werden. Es sind dies das das Restaurant „Klösterli“ in Pieterlen, welches sich in der Bewertung markant verbessert hat und „Il Grano“ aus Büren an der Aare.
Für viele die Grosse Überraschung ist das Restaurant„Klösterli“ in Pieterlen. In diesem Jahr ist es mit 14 Punkten bewertet und hat sich damit markant verbessert. Der „Gault Millau“ spricht denn auch von einem „Küchenputsch“: „Das kulinarische Konzept wurde Richtung raffinierte Haute Cuisine upgegradet“, ist nachzulesen.
Besonders gefallen haben den Test-Essern die Filets. Sie schreiben: „Den klaren Höhepunkt setzte Ritzmann mit dem Duo vom Rinds- und Schweinsfilet, das mit Morcheln und einem sämigen Risotto serviert wurde.“
Für die Redaktion des „Gault Millau“ ist klar, dass der Mut des Patrons mit einer höheren Bewertung belohnt werden muss. „Franceso Canale versprüht Italo-Charme wie in seinen besten Zeiten im Bieler ‚Elite’“, schreibt der „Gault Millau“ und bezeichnet das „Klösterli“ als echtes Gourmetrestaurant welches die „Zukunftsregion Biel“ schon lange nötig gehabt habe.
Das zweite bewertete Restaurant ist„Il Grano“ an der Ländte in Büren an der Aare, welches ebenfalls mit 14 Punkten bewertet wird. Den Test-Essern des „Gault Millau“ hat es in diesem Restaurant anscheinend sehr gut gefallen. In ihrem Bericht schreiben Sie unter anderem: „Hier trägt der herzliche Service jeden Abend ein Menü mit Antipasti, Suppe, Primo, Secondo (Fleisch, Fisch oder vegetarisch) sowie Käse und Dessert auf.“
Vor allem die Suppe findet Lob. „Das Portulaksüppchen mit Peperonischaum überzeugte – nicht zuletzt dank der mit Orangen marinierten Tonstücken“, ist nachzulesen, und weiter unten lobt der „Gault Millau“: „Und ein feine, mit Spargeln gefülltes Perlhuhn kam als Geschmacksbombe mit einem knackigen Safranrisotto daher.“
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