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Fussballclub Wohnheim Schmelzi: Dress-Sponsoren gefunden

Ein Teil des neuen Fussballteams «Voll-Gas Schmelzi» präsentiert stolz das neue und gespnserte Fussballdress. Ganz rechts Betreuer und Sozialpädagoge in Ausbildung, Uriel Omlin. (Foto: zvg)

(mgt) – Vor drei Jahren existierte schon einmal ein FC Wohnheim Schmelzi. Dieses Frühjahr wurde nach einem längeren Unterbruch wieder ein Team formiert. Und auf der Suche nach Dress-Sponsoren wurden die Kicker ebenfalls fündig.
Für «Voll-Gas Schmelzi», so der Name der neu formierten Fussballmannschaft des Wohnheims Schmelzi, stehen bereits fünf Firmen Pate. Die Beiträge der Grenchner Gewerbebetriebe Metzgerei Guex, Städtische Werke (SWG), Schlüssel Tinu, Werder Elektro und Egli Beck haben den Kauf eines eigenen Fussballdresses für die Hobby-Kicker ermöglicht. Zur Einweihung des blauweissen Tenu spielte «Voll-Gas Schmelzi» ein Freundschaftsspiel gegen die Eingliederungsstätte Liestal. Uriel Omlin, der im Wohnheim Schmelzi seine Sozialpädagogen-Ausbildung macht, ist der Betreuer der Mannschaft und freut sich über das Engagement «seiner» Truppe: «Zehn bis zwölf Bewohner haben sich für das Team eingeschrieben, rund die Hälfte im Schnitt trainiert regelmässig.» Soviele sind auch für eine vollständige Truppe nötig. Sechs Feldspieler und der Torhüter stehen auf dem Feld, wenn es um einen Ernstkampf geht. Für den Fall der Fälle ist der Betreuer auch schon gewappnet. «Wenn wir kein ganzes Team zusammenbringen, haben wir mit der Wohngruppe Weissenstein (Solothurn) ein Abkommen für einen Spieleraustausch». Die Spiele würden übrigens sehr friedlich verlaufen, betont Sozialpädagoge Uriel Omlin.

Freundschaftsspiele und auch mal ein Turnier sollen der Lohn sein für die regelmässigen Trainings. Gecoacht wird «Voll-Gas Schmelzi» übrigens von einem Bewohner, der früher auch Junioren-Trainings leitete. Uriel Omlin selber spielt in der Mannschaft nicht mit. Er sorgt viel mehr für die gute Stimmung in der Mannschaft und auch andere polysportive Angebote im Wohnheim. Normalerweise trainiert die Fussballmannschaft beim Schulhaus Halden. «Für den Winter suchen wir noch eine geeignete Halle», sagt Omlin.

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