(mgt) Die Städtischen Werke Grenchen (SWG) und die BKW FMB Energie AG (BKW) waren vor wenigen Tagen mit einem Infostand im Grenchner Stadtzentrum zu Gast. Im Vordergrund stand das Thema „Zukunft der Stromversorgung“.
„Wir gehen davon aus, dass aufs Jahr 2018 eine Stromversorgungslücke droht. Um dies abzuwenden, setzen wir von den SWG und der BKW auf drei Eckpfeiler, welche auch der Strategie des Bundesrats entsprechen“, erklärt Philipp Stauffer, von den SWG. Die drei erwähnten Pfeiler lauten: Energieeffizienz, neue erneuerbare Energien und Grosskraftwerke.
„Zum einen geht es darum, neue erneuerbare Energien wie Sonnen- und Windenergie auszubauen und zu fördern“, so Regina Christen von der BKW, „Heute machen diese in der Schweiz weniger als 1 Prozent der gesamten Energieversorgung aus, ihr Anteil soll bis ins Jahr 2030 auf 10 Prozent erhöht werden.“
Zum zweiten Punkt, der Energieeffizienz, hatten SWG und BKW an ihrem Infostand diverse Stromspartipps für den Privathaushalt zu bieten.
Zum Eckpfeiler „Grosskraftwerke“ meint Regina Christen: „Ohne Grosskraftwerke können wir die drohende Stromversorgungslücke auch in Zukunft nicht schliessen. Als mögliche Übergangslösung bis zum Bau eines neuen Kernkraftwerkes kommen Gas-Kombi-Kraftwerke in Frage. Längerfristig sind wir wie der Bundesrat der Ansicht, dass es neue Kernkraftwerke braucht.“
Erhalten sie bezüglich den geplanten Grosskraftwerken auch negative Reaktionen von den Passantinnen und Passanten? „Nein, kaum“, so Philipp Stauffer, „die Leute zeigen vor allem Interesse und stellen viele Fragen. Es macht richtig Spass, hier am Stand zu arbeiten.“
Ab sofort bieten die SWG auch einen Infopoint zum Thema an. Interessierte können sich während den Bürozeiten am Empfang am Marktplatz 22 informieren.
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