(mgt) – Der Schweizer Künstler Dominik Stauch, geboren 1962, zeigt im Grenchner Kunsthaus einen Einblick in sein aktuelles, multimediales Schaffen. Als erster Kunstschaffender überhaupt hat er die Herausforderung angenommen, den Neubau des Kunsthauses Grenchen mit einer Einzelausstellung zu bespielen. Ebenfalls eine Première ist für Stauch die Präsentation seines Schaffens in einer Einzelausstellung im Raum Jurasüdfuss – Olten.
Die Ausstellung wird auf einzigartige Weise verschiedene Werke des Künstlers miteinander in Beziehung setzen und in dieser visuellen Gesamtheit Themen des menschlichen Daseins befragen und reflektieren. Während die einzelnen Werke an sich bereits über historische Referenzbezüge zu Persönlichkeiten aus Kunst und Musik vorwiegend aus dem letzten Jahrhundert verfügen, wird zusätzlich dazu zwischen den Arbeiten ein weit reichendes Bezugssystem ästhetischer und inhaltlicher Art angelegt.
Typisch für Dominik Stauchs künstlerische Arbeitsweise werden dabei verschiedenste Medien vereint: Video, Skulptur, Zeichnung und Druckgrafik sind Teil der kommenden Schau. Sowohl neueste Arbeiten, welche die Berliner Zeit spiegeln, als auch ältere Werke, die eine Neuinszenierung erfahren oder nach längerer Pause ihren Abschluss gefunden haben, werden so zu einer raumgreifenden Installation verdichtet – einer visuellen Erzählung von Angst und Mut, Sehnsucht und Traum, Erfolg und Scheitern.
Die Ausstellung im Kunsthaus Grenchen gibt nicht nur einen Überblick über Stauchs Schaffen der letzten sechs bis sieben Jahre, sondern ist auch im Hinblick auf die speziell für die architektonischen Gegebenheiten des Kunsthauses Grenchen zugeschnittene installative Präsentation eine besondere Möglichkeit der Kunsterfahrung.
Die Ausstellung ist vom 14. September bis 9. November 2008 im Kunsthaus Grenchen zu sehen.
Weitere Informationen: www.kunsthausgrenchen.ch
Tags: dominik stauch, grenchen.net, Kultur, kunsthaus









Kunst als Regulativ des faschistisch-industriellen Kapitalismus schweizerischer Prägung stellt eine wohltuhende Abwechslung im medial inszentierten Gigantomanismus dar.
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