(Pia Eggenschwiler, TSV Grenchen) – Die Medienmeldung des Tierschutzvereins Grenchen und Umgebung zum Spanferkelessen am Grenchner Fest wurde von der Presse locker und eher belustigend aufbereitet. Dies war anscheinend geradezu eine Einladung für Geschichtenerzähler und Stimmungsmacher.
So war plötzlich zu vernehmen, der Tierschutzverein hätte verboten am Grenchner Fest Spanferkel aufzutischen. Stimmt nicht!
Der siebenköpfige Vorstand des TSV Grenchen und Umgebung hat im Vorfeld seine ihm zugeteilte Tierschutzfunktion wahrgenommen und die Verantwortlichen lediglich darum gebeten, keine Tiersäuglinge im Alter von 3 bis 6 Wochen aufzutischen. Er erhielt darauf die Antwort, dass es sich um kein Spanferkel, sondern um ein Jungschwein im üblichen Schlachtalter und erst noch aus artgerechter Haltung handeln würde.
Um dieses Missverständnis zu klären und aufgebrachte Tierschützer zu beruhigen, hat unser Verein eine klärende Medienmitteilung gemacht und dem betreffenden Verein gedankt. So war das und nicht anders!
Auch künftig wird sich unser Verein ab und zu mit Geschichtenerzählern und Stimmungsmachern konfrontiert sehen, denn Tierschutzarbeit ist kein Sonntagsspaziergang und hat nicht zum Ziel, unbequeme Tierwahrheiten zum „Schutz der Menschen“ auszuklammern.
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