(mgt) – Die Grenchner Wohntage 2008, die zwischen dem 4. und 11. November stattfinden, stehen ganz im Zeichen der Ortskerne und Stadtzentren. Diese sind momentan einem einschneidenden Strukturwandel unterworfen. An drei Anlässen werden die Ursachen und Ausprägungen der Entwicklung analysiert und Lösungsansätze aufgezeigt, die im Bezug zu Wohnnutzungen stehen.
Das öffentliche Hearing „Shopping Center – die neuen Stadtmitten?“ geht am 4. November 2008 dem Einfluss von Einkaufszentren auf die bestehenden Stadtzentren nach. Anhand der Beispiele Solothurn und Lyss, wo zur Zeit ausserhalb des Stadtkerns Shopping Center entstehen, werden die Auswirkungen auf die gewachsenen Zentren aufgezeigt. Zu Wort kommen die Initianten der Einkaufszentren, Behörden und Vertreter des Detailhandels: Wird es das bisherige Ortszentrum weiterhin geben oder sind die Shopping Center die neue Kerne?
In vielen historischen Altstädten – aber auch in anderen Gemeindezentren – zieht der Detailhandel aus, Erdgeschosse stehen leer, und es fehlt an Mitteln für notwendige Erneuerungen und Aufwertungen. An der Fachtagung „Wohnen rückt ins Zentrum – Chancen für Altstädte und Ortskerne?“ vom 6. November 2008 werden Massnahmen im Wohnbereich vorgestellt und diskutiert, die den Innenstädten und Ortskernen wie-der eine gesunde wirtschaftliche Basis geben können.
„Der Wakkerpreis, ein Seismograf für den sich wandelnden Umgang mit der Baukultur“ ist der Veranstaltungstitel vom 11. November 2008. Philipp Maurer, Geschäftsführer Schweizer Heimatschutz, legt dar, wie und aus welchen Gründen sich die Jurykriterien des Wakkerpreises seit der ersten Auszeichnung (1972 Stein am Rhein) bis zur Vergabe an die Stadt Grenchen (2008) verändert haben.
Die Veranstaltungen finden im Kunsthaus und im Parktheater Grenchen statt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.grenchnerwohntage.ch
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