(Paul-Georg Meister) – Am 47. Grenchner Uhrencup kam es beim Spiel zwischen dem FC Basel und dem Bundesligisten Borussia Dortmund zu Ausschreitungen. Borussen-Fans blockierten das Spiel mit Feuerwerkskörpern und Fackeln. Nach dem Spiel kam es zu verschiedenen Zwischenfällen und Prügeleien. Die Polizei schritt mit einem Grossaufgebot ein.
Es hätte ein schönes Fussballfest in Grenchen werden sollen, doch leider wurde die Stimmung durch verschiedene dumme Fans auf beiden Seiten getrübt. Bereits vor Spielbeginn lieferten sich Basler- und Borussen-Fans am Rande des Spielfeldes eine Schlägerei, die dank dem sofortigeen und beherzten Eingreifen der Polizei schnell unterbunden werden konnte.
Doch Dummheit ist unbelehrbar: In der 50 Minute musste das Spiel für einige Minuten unterbrochen werden, weil Borussen-Fans ein Feuerwerk zündeten und mehrere Leuchtfackeln auf’s Spielfeld warfen. Auch im Basler Sektor wurden Fackeln abgebrannt.
Erst nach gutem Zureden durch die Borussen-Spieler beruhigten sich die Deutschen Fans endlich und das Spiel konnte weiter gehen.
Zu Krawallen kam es aber nach dem Spiel, als sich vor dem Stadion wiederum Basler und Borussen prügelten. Auch hier schritt die Polizei sofort ein und verhinderte Schlimmeres.
Eigentlich schade, dass es immer wieder zu solchen Szenen kommt. Schade, dass ein paar Dummköpfe sich immer zuerst mit Bier vollaufen und danach randalieren müssen. Nun sind die Organisatoren gefordert, alles vorzukehren, dass solch wüste Szenen in Zukunft möglichst verhindert werden können.
Zum Schluss: Ein herzliches Dankeschön, als all die Polizistinnen und Polizisten, die einmal mehr den Kopf hingehalten haben, damit die abertausend „normalen“ Fans heil nach Hause kamen. Das ist – auch wenn es leider immer häufiger nach solchen Spielen vorkommt – nicht selbstverständlich.
P.S. www.grenchen.net verzichtet an dieser Stelle auf die Publikation von Bildern der Zusammenstösse zwischen Fans und Polizei. Wir wollen diesen Hohlköpfen von Fans keine Plattform bieten.
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Ich bin ganz Deiner Meinung, Paul. Ich hoffe sehr, dass es den Organisatoren gelingt, dieses Poblem unter Kontrolle zu bringen. Es ist schon komisch, wenn in der Sonntagszeitung des Grenchner Tagblatts Sascha Ruefer sagt, es sei ein toller Uhrencup gewesen und die Ausschreitungen werden mit keinem Wort erwähnt.
Ich war mit meinen Kindern am Match. Aber ich hatte Angst und werde nie mehr mit meinen Kindern an ein solches Spiel gehen.
Sogar im ZDF und ARD wurde über die Ausschreitungen berichtet. Schade, ich war am Donnerstag dort und es war eine friedliche Stimmung. Aber die meisten dieser Hohlköpfe gehen ja sowieso nicht wegen dem Spiel hin. Schade.
Es ist sehr traurig dass man keinen Fussballmatch mehr live schauen kann ohne solche Ausschreitungen, hat das noch etwas mit Sport, Fan sein und Freude zu tun?
Ich habe es schon eine Weile aufgegeben mit meinem Sohn an einen Basel-Match zu gehen, diese Freude wurde uns in Basel bereits bitter genommen! Es ist sehr schade!
Vorerst möchte ich den Organisatoren bestens danken für die Organisation deises Turniers. Es ist immer wieder schön, wenn man diese Mannschaften organisieren kann. Zur Presse möchte ich mich dazu äussern, dass diese solche “Krawalle” fördern. Die ganze Turnierwoche durch – “als alles normal zu und her ging” – wurde der Anlass nur als Kleingedrucktes – Resultat – gemeldet. Wenn aber ein Vorfall passiert sind die Zeitungen mit Bildern an vordester Front. Mein Rat: Für das Kleingedruckte braucht es keine Presse. Darum sollte man sich überlegen, ob man diese noch einladen soll.
Auch natürlich von mir ein grosses Lob und Merci an die Organisatoren des Uhrencups, es ist wirklich erstaunlich, welche Mannschaften jedes Jahr teilnehmen! Jetz freuen wir uns auf den Liverpool-Match :0)
Lieber Rolf.
Vielen Dank für deinen konstruktiven Beitrag. Du hast vollkommen recht. Man sollte die Medien von solchen Anlässen ausschliessen, denn nur sie sind schuld, dass es zu solchen Szenen kommt. Es wäre gut, wenn man diese bösen Medien endlich in den Griff bekäme. Deshalb sollte die Polizei in Zukunft nicht Hooligans, sondern die Medien abwehren.
Ohne Medien keine Ausschreitungen von dummen Fans, ohne Medien kein Krieg, ohne Medien kein Hunger, ohne Medien keine Arbeitslosigkeit…
Kurz: ohne Medien keine Probleme, die man lösen müsste…