(Sabine Waelti) – Grenchen durfte soeben den Wakkerpreis 2008 in Empfang nehmen. Vor einem Jahr ging diese Auszeichnung an Altdorf. Altdorfs Gemeindepräsidentin, Barbara Bär, war zu Gast am Grenchner Wakker-Fest von diesem Samstag. Wir haben sie gefragt, wie sich die Auszeichnung auf ihre Gemeinde ausgewirkt hat.
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Alles über den Wakker-Preis
grenchen.net: Altdorf wurde vor einem Jahr mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet. Wie hat dies Ihre Gemeinde beeinflusst?
Barbara Bär: Wir haben seither einen enormen Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern. Tourist Info Uri hat schon bevor wir den Preis erhielten regelmässig Führungen durch Altdorf organisiert. Diese wurden nun dem Thema Wakkerpreis noch etwas angepasst. Auch ein Jahr später sind diese Führungen noch sehr gefragt.
Sie sagen, sie hätten einen grossen Zuwachs an Besucherinnen und Besuchern. Können Sie Zahlen nennen?
Es nehmen jetzt vier mal mehr Personen an den Führungen durch Altdorf teil als vor der Auszeichnung mit dem Wakkerpreis. Viele Personen von auswärts begannen sich für Altdorf zu interessieren.
Wie sieht es aus mit den Menschen, die in Altdorf leben? Wie haben sie auf den Preis reagiert?
Sehr positiv. Charakteristisch für Altdorf sind ja vor allem unsere alten historischen Natursteinmauern. Durch den Preis nahmen die Leute bewusster wahr, was Altdorf bietet. Sie betrachten das, was sie jeden Tag sehen, nun bewusster.
Wie war die Medienpräsenz letztes Jahr in Altdorf?
Die war so hoch wie nie zuvor. Wir führen ja alle zwei Jahre das Musikfestival “Alpentöne” durch. Das erhält jeweils viel Aufmerksamkeit. Aber der Wakkerpreis hat dies noch getoppt.
Frau Bär, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
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Gratuliere und danke allen HerferInnen und Helfer vom Wakkerprisfescht. Ohne sie hätten wir kein so geniales Fest erlebt.