(Paul-Georg Meister) – „Der mechanische Prinz“ ist eine poetische, packende Geschichte über eine Jungen, der in den verwirrenden Gängen der U-Bahn den Zugang zu andern Welten entdeckt, wo er schliesslich zu sich selber finden kann.
Die Geschichte: Max, ein Junge, dessen Eltern keine Zeit für ihn haben und die sich immer streiten, lernt einen Bettler kennen, der ihm ein goldenes U-Bahn-Ticket schenkt. Damit kann Max zu Stationen fahren, die Normal-Sterblichen verborgen sind, und in denen sich Tore zu verschienen irrealen und fantastischen Welten öffnen.
Auf diesen Reisen lernt er das Mädchen Anita kennen, das ein T vor ihren Namen gestellt hat und das ihn in die Geheimnisse dieser Welt einweiht. Das Refugium ist die Welt, über welche der Mechanische Prinz herrscht. Diesen muss Max suchen und er wird ihm eine Aufgabe stellen, die ihn entweder zu einem tollen Charakter reifen lässt, oder ihn umbringt. Die Aufgabe ist nicht leicht, doch Max will sie wagen.
Mein Eindruck: „Der mechanische Prinz“ ist ein poesievolles Buch, das in einer irrealen, fantastischen Welt spielt. Mit viel Feingefühl hat der Autor die Gedankenwelt der Kinder eingefangen und eine Welt geschaffen, in der alles möglich ist. Ein wenig banal ist der Schluss, fast schon kitschig. Aber das müssen sie selber lesen…
Das Buch von Andreas Steinhöfel “Der mechanische Prinz” ist im Buchhandel erhältlich.
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