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„Ich garantiere für Frische und Qualität der Produkte“ – Grenchner Bistro „Little Italy“ wird massiv verleumdet

Carmelo Ravidà vom Bistro „Little Italy“ wird massiv verleumdet. (Foto: Paul-Georg Meister)

(Paul-Georg Meister) – Seit 13 Jahren betreibt Carmelo Ravidà mit grossem Erfolg das Bistro „Little Italy“ am Marktplatz in Grenchen. Nun haben Unbekannte gegen ihn eine schmutzige Verleumdungs-Kampagne losgetreten und behaupten in Flugblättern, er verwende in seinen Produkten Tiernahrung. Ravidà hat Strafanzeige eingereicht, die Polizei ermittelt.
Angefangen hat alles im November des letzten Jahres. Im Restaurant Passage in Grenchen tauchen, hingelegt auf Restaurantstühlen, erstmals kopierte Handzettel auf. Darauf wird behauptet, dass im Little Italy Tiernahrung für die Speisezubereitung verwendet würde. Zwei Wochen später findet man in der „Metzgerhalle“ die gleichen Flugblätter und vergangene Wochen wurden solche sogar in der Hohlenstrasse in verschiedene Briefkästen gelegt.

Carmelo Ravidà kann die Aktion nicht verstehen. „Ich verwende immer nur beste und frische Zutaten für meine Produkte“, versichert er, „ich kaufe die Ware immer persönlich ein und kann jederzeit für Qualität und Frische garantieren.“ Er sichert auch zu, dass man seine Küche, sie kann übrigens zu einem grossen Teil vom Restaurant direkt eingesehen werden, jederzeit besuchen könne: „Ich habe absolut nichts zu verbergen.“

Dies bestätigt auch das kantonale Lebensmittelinspektorat. Auf Anfrage bestätigt das Amt, dass im „Little Italy“ alles mit rechten Dingen zugeht und das Restaurant sauber und nach den gesetzlichen Bestimmungen geführt wird. Eine Umfrage unter verschiedenen Experten hat zudem gezeigt, dass es recht schwierig wäre, Tiernahrung unter die Speisen zu mischen, ohne dass die Gäste dies bemerken würden, da Tiernahrung meist eine ganz andere Konsistenz aufweist.

Was soll also die Kampagne? Eines ist klar, mit den Handzetteln wird das Restaurant „Little Italy“ verleumdet. Carmelo Ravidà hat deshalb bei der Polizei Strafanzeige eingereicht – die Polizei ermittelt in dieser Angelegenheit.

Er selber kann sich nicht vorstellen, wer ihn verleumdet. Auf unsere Frage, ob er Feinde hätte meinte er: „Feinde, ich habe doch nur Freunde.“ Nun, in diesem Fall täuscht er sich, mindestens einen Feind hat er wohl, denn als Freundschaftsdienst kann man diese Verleumdung wohl kaum verstehen.

Verleumdung ist übrigens kein Kavaliersdelikt. Das Schweizerische Strafgesetzbuch hält im Artikel 174 zur Verleumdung fest: „Ist der Täter planmässig darauf ausgegangen, den guten Ruf einer Person zu untergraben, so wird er mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe nicht unter 30 Tagessätzen bestraft.“ Durch die gezielte Streuung des Handzettels und vor allem durch die Hinterlegung der Anschuldigungen in Briefkästen ist dieser Strafbestand zweifelsohne erfüllt.

Carmelo Ravidà hofft, dass der oder die Täter möglichst schnell gefunden werden. „Der Ruf meines Bistros steht auf dem Spiel“, ist er überzeugt, auch wenn er bisher keinen Rückgang bei seiner Kundschaft bemerkt hat. Er ruft deshalb alle Personen auf, die jemanden gesehen haben, der Handzettel hinterlegt oder sich an Briefkästen zu schaffen gemacht hat, sich bei der Grenchner Stadtpolizei (Telefon: 032 654 75 75) zu melden.

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6 Kommentare zu Artikel “„Ich garantiere für Frische und Qualität der Produkte“ – Grenchner Bistro „Little Italy“ wird massiv verleumdet”

  1. Thomas Zumstein sagt:

    Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  2. Rico sagt:

    Das darf doch nicht wahr sein. Ich kenne Carmelo schon seit Jahren und weiss, wie sauber und gepflegt sein Bistro jeden Tag ist. Seine Zutaten sind immer frisch von der ersten Qualität. Er hat eine so gemeine Verleumdung nicht verdient.

  3. Thomas Zumstein sagt:

    Ich kenne ihn auch seit Jahren. Gleichzeitig die Wirte vom mamma mia und der Baracoa Bar.

    Aber in den nächsten Tagen wird etwas juristisches vor der Staatsanwaltschaft passieren, was Licht in die Sache bringen kann. Oder die Leute stellen sich und machen eine Wiedergutmachung

  4. Chantal Janz sagt:

    Auch ich kann diese Verleumdung überhaupt nicht verstehen! Ich war zwar noch nie in der Küche, aber so etwas ist einfach unvorstellbar! Ich hoffe sehr dass sich dies sehr schnell klären wird und die Täter zur Verantwortung gezogen werden!
    Ich gehe weiterhin sehr gerne ins Bistro Little Italy, Kompliment, das Essen ist sehr gut!

  5. Thomas Zumstein sagt:

    Es ist jetzt schön, dass sich die Opfer vermehrt getrauen gegen die Szene anzugehen. Die Täter werden zur Verantwortung gezogen.

  6. Kerstin Ullmann sagt:

    Ich habe schon ein paar Mal hier am Mittag gegessen. Der Wirt ist sehr freundlich, das Essen ist sehr gut und die Beiz ist sehr sauber.
    Die Gerüchte sind eine richtige Verleumdung. Hoffendlich findet man den Täter. Das ist gemein.
    Ich wünsche dem Wirt weiterhin viel Erfolg und werde wieder bei ihm essen. Das ist klar!

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