(Paul-Georg Meister) – „Die weisse Nacht des Todes“ des finnischen Autors Jarkko Sipilä ist ein spannender, und manchmal auch sehr überraschender Kriminalroman. Ein echtes Lesevergnügen.
Die Geschichte. Ein ausgebrannter Lastwagen estnischer Herkunft bereitet dem finnischen Kommissar Takamäki einiges Kopfzerbrechen. Denn der Fahrer, der im Innern des LKW’s gefunden wird, ist nicht durch das Feuer gestorben, sondern an einer Überdosis Heroin.
Wie soll Kommissar Takamäki in der Unterwelt der Schmuggler ermitteln? Wie können die Kontakte hergestellt werden?
Da bleibt wohl nichts anders übrig, als Undercover-Ermittlern zu trauen. Doch damit kommen die Polizisten nicht nur immer tiefer in den Sumpf der Unterwelt, mehr als einmal setzen sie auch ihr Leben auf’s Spiel. Und nicht selten stellt sich die Frage, darf man so hart am Rande der Legalität operieren?
Mein Eindruck: Das Buch hat mich von seiner ersten Zeile an gefesselt. Neben der spannenden und manchmal auch sehr überraschenden Geschichte, sind es vor allem die kleinen Beschreibungen des finnischen Alltags, die für uns sehr interessant sind.
Das Buch überzeugt durch seine klare Sprache und die nachvollziehbaren Geschehnisse. Und nicht zuletzt überzeugt auch die Figur des Kommissar Takamäki, der nicht ein toller Super-Agent ist, der immer alles richtig macht, sondern ein Mensch mit Fehlern, ein Mensch also, wie du und ich…
Die weisse Nacht des Todes von Jarkko Sipilä, “Kommissar Takamäki ermittelt”. Deutsche Erstausgabe. Erhältlich im Buchhandel.
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