(Paul-Georg Meister) – Die Grenchner Stadtpolizei hat eine Umfrage zur „Sicherheitslage und Kriminalitätsfurcht“ bei den Geschäfte und Anwohnern des Grenchner Marktplatzes gestartet. Ziel ist,eine Verbesserung der Situation herbeizuführen.
Insgesamt 140 ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner beziehungsweise Betriebe der Stadt Grenchen haben in diesen Tagen Post von der Grenchner Stadtpolizei erhalten. Die Polizei hat ihnen allen einen Fragebogen zugestellt mit dem Titel „Umfrage zur Sicherheitslage und Kriminalitätsfurcht in Grenchen“.
„Ziel der Umfrage ist es, genauere Kenntnisse über die Sicherheitslage in unserem Stadtzentrum zu erhalten, damit wir Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und des Sicherheitsgefühl einleiten können“, schreibt die Stadtpolizei in ihrem Begleitbrief.
Mit dem geänderten kantonalen Polizeigesetz, welches einen so genannten Wegweisungsartikel enthält, hat die Polizei ein neues Instrument in der Hand, um Szenenbildungen einzudämmen. „Der Vollzug dieser neuen Gesetzesbestimmungen ist in der Praxis nicht so einfach, wie es auf dem Papier aussieht“, schreibt die Polizei weiter. Deshalb sei es wichtig, möglichst viele Antworten zu erhalten, damit man sehen könne, was die Bevölkerung und vor allem was die Betroffenen von dieser neuen Gesetzesbestimmung halten und wie diese durchgesetzt werden soll.
So beziehen sich denn auch die meisten Fragen auf die Szene auf dem Grenchner Marktplatz und beim Busbahnhof und auf die mögliche Durchsetzung der neuen Bestimmungen. So wird zum Beispiel gefragt, ob man sich bedroht oder belästigt fühle und man will wissen, wie sich die Polizei bei Personen verhalten soll, die gegen die gesetzlichen Bestimmungen verstossen.
Bis Ende März können die Fragebogen bei der Stadtpolizei eingereicht werden, danach werden sie ausgewertet und die Öffentlichkeit wird über die Massnahmen orientiert werden.
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