(Heinz Felber, CVP-Gemeinderat Grenchen) – Anlässlich der letzten Fraktionssitzung haben wir die Diskussion zum Traktandum Wirtschaftskammer Biel-Seeland im Gemeinderat vom 23. Oktober 2007 noch einmal diskutiert. Gemeinderat Thomas Marti versuchte, unsere Fraktionsmeinung zu formulieren und wurde von Stadtpräsident Boris Banga richtiggehend abgekanzelt. Wir rufen alle Gemeinderäte dazu auf, andere Meinungen sachlich gelten zu lassen und nicht emotional und aggressiv zu reagieren. Nur so bringen wir die wichtigen Sachgeschäfte zu guten und ausdiskutierten Entscheiden. Wir von der CVP-Fraktion verlangen Meinungs- und Argumentationsfreiheit für alle Gemeinderäte.
Wieso das Votum von Thomas Marti? Ich bin selber seit Jahren aktives Mitglied und seit diesem Sommer im Vorstand der Wirtschaftskammer Biel-Seeland. Ich besuche regelmässig den grössten Teil der Veranstaltungen und profitiere geschäftlich und gesellschaftlich von diesen Aktivitäten. Ich gehe aktiv auf Menschen zu, um sie kennen zu lernen.
Ich habe in der Fraktion meine Erfahrung geäussert, dass die offiziellen Delegierten der Stadt Grenchen, und dazu gehört auch Boris Banga, praktisch nie an diesen Veranstaltungen teilnehmen und ich das bedauere.
Wie kann man eine Organisation und deren Nutzen beurteilen, wenn man nicht mitmacht?
Diese Meinung versuchte Thomas Marti zu äussern. Ist das so schlimm? Seien wir vernünftig und lassen den Überdruck nach den Nationalratswahlen etwas entweichen, damit wir uns in sachlichen Diskussionen um das Wohl der Stadt Grenchen kümmern können.
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