(Paul-Georg Meister) – Zur Degustation des echten Grenchner Weines luden das Kultur-Historische Museum und die Grenchner Weinbauern am 1. Grenchner Winzerfest der Neuzeit ein.
Zur BildergalerieFür einmal wähnte man sich in Grenchen wie in Südfrankreich. Das 1. Grenchner Winzerfest an der Absyte präsentierte sich nicht nur in fröhlichen Farben und Klängen (es spielten das Trio Fankhauser und die Gruppe inflagranti), sondern lockte auch viele Besucher/ innen an, die sich die Gelegenheit nicht entgehen liessen, für einmal echten Grenchner Wein zu verkosten.
Mit von der Partie waren neben verschiedenen Ausstellern und einem Stand der Grenchner Patengemeinde Unterschächen auch der Weinbauort Ligerz am Bielersee und – das darf hier gesagt sein – die Grenchner Weine brauchen den Vergleich mit den traditionellen Bielerseeweinen nicht zu fürchten.
Doch nicht nur die Grenchner Weinbauern zeigten sich von ihrer besten Seite, auch drei Grenchner Gewerbebetriebe waren überaus innovativ. So konnte man am Winzerfest gleich drei neue Grenchner Kreationen geniessen, nämlich ein neuer Schimmelkäse von Fred Fischer mit dem Namen Blauer Ochsenschreck, ein Traubenbrot von Peter Gassler und leckere «Weinbergschnecken» und «Gretoluzzi-Perlen mit Traubenblättern» von Roland Guex. Und wer es lieber währschaft mochte, konnte sich in der Raclettestube den Bauch voll schlagen.
Mit dem Grenchner Winzerfest ging auch die gut besuchte Ausstellung zur Geschichte des Grenchner Weinbaus im Kultur-Historischen Museum zu Ende. Zu hoffen bleibt allerdings, dass es nicht das letzte Mal über die Bühne ging. Eine Fortsetzung würde sicher wieder auf grosse Beachtung und Gegenliebe stossen.
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