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Stadtpolizeien setzen auf Community Policing

(Themenbild: Paul-Georg Meister)

(Stapo Grenchen) – Was eigentlich schon lange Gang und Gäbe ist, erhält einen neudeutschen Namen: Die bürgernahe Polizeiarbeit heisst nun, nach amerikanischem Vorbild, Community Policing. Hier wird insbesondere in den Quartieren der Stadt der persönliche Kontakt zu den Bewohnern gesucht und so das allgemeine Sicherheitsgefühl erhöht.Der Begriff Community Policing (CP) stammt aus den USA und beschreibt eine Polizeiarbeit, die lokal in der jeweiligen Gesellschaft verankert ist. Frei übersetzt könnte man etwa von “bürgernaher Polizeiarbeit” sprechen. Darunter werden beispielsweise die enge Zusammenarbeit der Polizei mit Quartiervereinen und anderen Interessensgruppen sowie ein partnerschaftliches Verhältnis zu der Bevölkerung verstanden. Diese Nähe entsteht, indem die Polizei zu Fuss in den Quartieren unterwegs ist und so zum bekannten und persönlichen Ansprechpartner für die Anliegen und Sorgen der Bevölkerung wird.

Dialog und Deeskalation

So tritt die Polizei in Dialog mit der Bevölkerung und kann eine präventive und deeskalierende Funktion wahrnehmen. In Treffen mit verschiedenen Gruppierungen der Stadt können Konflikte früh erkannt und gemeinsam Lösungen gefunden werden. Ausserdem fühlt der Polizist den Puls der Gesellschaft und kann auf Probleme reagieren, bevor diese akut werden. Durch die Polizeipräsenz steigt das Sicherheitsgefühl in den Quartieren und durch die Prävention können Konflikte vermieden werden.

In den Städten Basel, Zürich oder auch Bern wurden bereits erfolgreich CP Projekte eingeührt. Nun ziehen auch die Stadtpolizeien Grenchen, Olten und Solothurn nach. Mit der Einführung von Community Policing betreten die Stadtpolizeien des Kantons jedoch kein Neuland. Die Bürgernähe war stets oberstes Gebot für ihre Arbeit. CP ist also eine logische Weiterentwicklung der bisherigen Strategie und löst die bisherige Quartierpolizei ab.

Positive Reaktion aus der Bevölkerung

Bei der Stadtpolizei Grenchen sind insbesondere während der Ferienzeiten vermehrt Polizistinnen und Polizisten zu Fuss in den Quartieren unterwegs und haben ein offenes Ohr für die Anliegen, Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger. Die Aktionen während der Sommerferien stiessen auf breite Zustimmung.

Ein besonderes Augenmerk wird auf die Wirksamkeit der Präventionsarbeit gerichtet. Dazu werden Informationen aus der Bevölkerung gesammelt und mit diesen Erkenntnissen wirksame Massnahmen eingeleitet. Das können vermehrte Polizeipatrouillen und Sicherheitskontrollen in den Quartieren sein, aber auch gezielte Informationen an die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Aufklärungsarbeit über Betäubungsmittel und Gewalt an Schulen oder Vorträge mit allgemeinen Sicherheitsthemen an Versammlungen und öffentlichen Anlässen runden diese Aufgabe ab.

Ein Netzwerk von Kontaktbeamtinnen und –beamten in den Schulen

In Absprache mit den Schulleitungen sind nun auch für alle Schulhäuser inkl. Berufs- und Sonderschulen so genannte Kontaktbeamte bestimmt worden. Diese sind die direkten Ansprechpartner für die Lehrerschaft, die Schulhausabwarte und die Schulleitungen. Die Kontaktbeamten treffen sich regelmässig mit den Schulleitungen und der Lehrerschaft, auch wenn keine aktuellen Vorkommnisse vorliegen.

Der Kontaktbeamte soll sowohl in Fällen von strafrechtlich notwendigen Interventionen im Schulhaus erscheinen, er soll aber auch als “Freund und Helfer” in Erscheinung treten z.B. bei Schulfesten usw.

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4 Kommentare zu Artikel “Stadtpolizeien setzen auf Community Policing”

  1. hänsu sagt:

    Ich habe gemerkt, immer wenn die Qualität zurück geht oder wenn weniger Leistung geboten wird, dann sucht man einen englischen oder einen amerikanischen Namen. Das wird bei der Polizei nicht anders sein.

  2. hexe 2540 sagt:

    Wer weiss, vielleicht können wir unsere Bussen schon bald einmal in Euro oder noch besser in US-Dollars bezahlen.

  3. Sauvain sagt:

    Ausserdem fühlt der Polizist den Puls der Gesellschaft …..
    Sorry…das ist ja bloss noch zum lachen,tolle Komik,danke :-)
    Wer glaubt das noch ?…die,die an den Weihnachtsmann und an den Osterhasen glauben etwa ?
    Ewiges Baustellenchaos,…Huerden und Umfahrungen OHNE Ende….zudem wird die Bevoelkerung pingelig mit Bussen beglueckt, hinterhaeltige und feige Radars,…nichtmal dort wo sie angebracht waeren…..erzaehlt wird es gehe um “Verkehrssicherheit” und nun macht man wiedermal “einen auf gut Kumpel ?”
    Wer nimmt das noch ernst bitte ?…ich lasse mich gerne belehren……

  4. Hans Zumwalder sagt:

    Geile Sache dieses Community Policing – die Polizisten die ich immer in Grenchen sehe sind allerdings Securitas Beamte die Bussen verteilen.

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