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(Sabine Waelti) – Es gibt Dinge, die passen einfach nicht zusammen. Da wären zum Beispiel: die Technik und ich. Es ist schon fast so was wie ein Naturgesetz: Mein PC spielt verrückt. Eben noch klickte ich ganz normal im Zeug herum – plötzlich kann ich keine Dokumente mehr öffnen. Ich probiere alles, was mir Fachleute und Möchtegern-Fachleute schon empfohlen haben, doch mein Computer verharrt in seiner Schreckstarre. Dann kommt mir mein Liebster zu Hilfe – PLING! – natürlich, noch bevor er überhaupt was getan hat, funktioniert wieder alles einwandfrei!
Oder neulich: Ich schraube eine frische Glühbirne in die Lampe über dem Bett. Ich drücke auf den Lichtschalter, doch die Glühbirne will partout nicht glühen. Ich gehe schlafen und dümple schon bald in meinen Träumen vor mich hin. Da, nachts um drei – Wackelkontakt! ZURR! – plötzlich, wie von Geisterhand bewegt, entscheidet sich die Glühbirne doch noch zu leuchten. Ich wache schreiend auf und um meinen Schlaf ist es geschehen.
Gegen Schlafmanko hilft Kaffee, denke ich am nächsten Morgen. Ich schalte die Kaffeemaschine ein, doch die ruckelt nur genervt vor sich hin und gibt ein ziemlich bizarres Knattern von sich. „Hoffentlich explodiert sie nicht“, sage ich zu meinem Freund, und die Kaffeemaschine denkt: „Hihihihi-hi-hi!“ – und explodiert.
Dass mich die Technik hasst, das fiel mir schon als Kind auf. Wir hatten da so ein Computerspiel – jawohl, so ein taschentuchgrosses Gerätchen mit unglaublich penetranter Melodie. Jedenfalls funktionierte dieses Teil einwandfrei, nur wenn ich damit spielte, gab es jedes Mal den Geist auf. „Das kann nicht sein, dass das Spiel dich hasst. Gib doch endlich zu, dass du auf die falschen Knöpfe drückst“, muffelte meine Schwester zur Antwort auf meine wenig überzeugende Technik-Theorie.
Okay. Ich bin jetzt alt genug und kann es endlich zugeben: Die Technik hasst mich nicht. Aber wahrscheinlich muss sie ziemlich oft über mich lachen!
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