(Polizei Kanton Solothurn) – Nach wie vor sind im Kanton gegen 500 Leute im Kampf gegen das Hochwasser im Einsatz. Die Situation an der Emme hat sich in den vergangenen Stunden weiter entspannt. Der Pegelstand der Aare bei Olten ist ebenfalls leicht zurückgegangen. Die Feuerwehren sind immer noch mit Aufräum- und Reinigungsarbeiten beschäftigt. Die Passwangstrasse ist für den Verkehr wieder freigegeben worden.
Bilder vom HochwasserDie Abflussmenge der Aare betrug in Olten am Donnerstagmorgen noch 1’500 m3 – 400 m3 über der Schadensgrenze. Im Verlaufe des Nachmittages ging sie auf unter 1′000 m3 zurück.
Vereinzelte Personen, die iwährend der Nacht evakuiert wurden, konnten bisher noch nicht in ihre Häuser zurückkehren. Sie werden durch Angehörige des Zivilschutzes betreut.
Alle Strassensperren konnten, mit Ausnahme der Strecke Gänsbrunnen – Moutier und der Route Internationale (Kleinlützel Richtung Frankreich), aufgehoben werden. In Olten bleiben die Schützenmatte, die alte Holzbrücke und die Gäubahnbrücke für Fussgänger weiterhin gesperrt.
Im Schwarzbubenland waren hauptsächlich die Regionen Dornach und das Passwangebiet betroffen. Dort hat sich die Lage ebenfalls entschärft.
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Auch wenn es immer wieder verneint wird. Ich bin überzeugt, dass diese Hochwasser ein Resultat unserer Umweltsünden sind. Und es wir noch schlimmer kommen, wenn wir nicht endlich umdenken und unsere Natur respektieren.
Ich möchte den Zivilschützern und der Feuerwehr auf diesem Weg mal meinen Dank für ihren Einsatz aussprechen. Das wir leider viel zu oft vergessen.