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Staad/Grenchen: Landwirtschaftliches Gebäude niedergebrannt


(Paul-Georg Meister/Kapo) – Aus vorerst noch ungeklärten Gründen geriet am Sonntagabend im Weiler Staad bei Grenchen ein landwirtschaftliches Gebäude in Brand. Trotz Grosseinsatz der Feuerwehr entstand beträchtlicher Sachschaden. Zwei Personen wurden verletzt.

Bilder vom BrandKurz vor 20 Uhr brach in der Scheune und im Stall der Familie von Hansruedi Scheurer im Weiler Staad bei Grenchen ein Feuer aus. Mit einem Grosseinsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Häuser verhindert werden.

Aufgrund des starken Westwindes breitete sich das Feuer rasend schnell aus und griff auf das angebaute Ökonomiegebäude über, welches in der Folge Totalschaden erlitt. Der Sachschaden dürfte die Millionengrenze überschreiten.

In einer ersten Phase gelang es Feuerwehrleuten, Familienangehörigen und Nachbarn, das Vieh sowie diverse Fahrzeuge aus dem Ökonomiegebäude in Sicherheit zu bringen. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Eine davon musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital. Erschwert wurde der Einsatz durch die grosse Hitze und die dichten Rauchwolken, die sich als Folge des Regens und des Wasserdampfes entwickelten.

Insgesamt standen neben der Feuerwehr Grenchen mit 70 Einsatzkäften auch die Feuerwehren der ETA und die Feuerwehr Bettlach im Einsatz.

Die vom Brand betroffene Familie konnte die Nacht bei Verwandten verbringen. Der Grenchner Stadtpräsident Boris Banga bot noch vor Ort spontan Hilfe an und leistete unbürokratisch eine Kostengutsprache für Verpflegung und Unterkunft.

Was genau zu diesem Grossbrand geführt hat, steht zur Zeit noch nicht fest. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei hat eine Untersuchung eingeleitet.

In verschiedenen Medien – darunter auch im Nachrichtenblog www.grenchen.net – wurde vermeldet, dass im Umfeld des niedergebrannten landwirtschaftlichen Ökonomiegebäudes“ kein Hydrant vorhanden war.

Die Städtischen Werke, die auch für die Wasserversorgung des Weilers Staad verantwortlich zeichnen, und das Feuerwehrkommando der Stadt Grenchen legen Wert auf die Feststellung, dass diese Aussage nicht richtig ist. Richtig ist, dass sich in unmittelbarer Nähe des Hauses ein Hydrant befindet, welcher, so zeigte eine Kontrolle der SWG heute Morgen, voll funktionstüchtig und einsatzbereit ist. Auch sind in der weiteren Umgebung des Brandherdes verschiedene Hydranten platziert, welche alle einsatzbereit waren und sind.

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8 Kommentare zu Artikel “Staad/Grenchen: Landwirtschaftliches Gebäude niedergebrannt”

  1. H. Scheidegger sagt:

    Ich möchte der betroffenen Bauernfamilie wünschen, dass sie viel Kraft und Mut haben. Ein solcher Brand ist ein grosses Unglück und ich hoffe, dass sie viele Freunde haben, die ihnen in dieser schweren Zeit beistehen.
    Danken möchte ich auch Herrn Stadtpräsident Boris Banga für seine spontane Hilfe. Solche Stadtpräsidenten brauchen wir!

  2. G. Schneider sagt:

    Auch wir wünschen der betroffenen Familie alles Gute, viel Glück und viele Menschen, die in dieser schweren Stunde zu Ihnen stehen.

  3. vic sagt:

    Wenn ich auf der einen Seite sehe, was alles auf Grenchen’s Strassen umgebaut und gelocht, wo zum Teil sinnlos Geld verbaut wird und ich dann, auf der anderen Seite lesen muss, dass in Staad kilometerweit kein einziger Hydrant zu finden ist, gibt mir dies schon zu denken! Ich bin der Meinung, der Schutz von Hab und Gut, der Schutz von Leib und Leben geht schöngepflasterten Verkehrsinseli vor. Kurz gesagt: Zwei überflüssige Strassenhöcker in Grenchen weniger, ergibt sicher ein Hydrant für Staad mehr! Oder?

  4. Christine sagt:

    Die tollen Verkehrsinseli haben immerhin auch dazubeigetragen, dass unsere Stadt den Innovationspreis Fussverkehr erhalten hat…. Ich ziehe es klar vor in einer fussgängerfreundlichen und anschaulichen Stadt zu wohnen als in einer von Autos und Beton geprägten. Zudem: vor dem Bauernhof steht ein Hydrant. Wer etwas vom Druck im Leitungsnetz versteht weiss warum zusätzlich lange Leitungen gelegt werden mussten damit das Feuer bekämpft werden konnte.

  5. Paul-Georg Meister sagt:

    vic hat sich auf eine Fehlermeldung berufen, die gestern in den Medien kursierte. Da wurde mitgeteilt, dass in Staad keine Hydranten vorhanden seien und die Feuerwehr deshalb lange Transportleitungen legen musste. Sein Beitrag ist unter diesem Kontext zu verstehen.

  6. Lol sagt:

    Darum sollte man zuerst richtig hinschauen, nahe beim Haus steht doch ein Hydrant.

    Ich wünsche der Familie Scheurer auch alles Gute.
    Nur Herr Banga musste wieder einmal etwas für seinen Wahlkampf tun. Helfen ist OK und menschlich, aber bitte ohne Hintergedanken.

  7. jürg sagt:

    Herr Banga tut seine Pflicht. Seit er Ammann ist habe ich ihn bei jedem Brand angetroffen. Er hat stets geholfen. Es ist glaube ich tatsächlich so, dass Menschen dazu neigen schlechte Eigenschaften auf andere zu übertragen. Anders kann ich mir so eine dumme Aeusserung in Anbetracht des schlimmen Ereignisses gar nicht erklären! Traurig!

  8. heidi grolimund sagt:

    gerade heute am weihnachtstag hoffe ich, dass es der familie scheurer besser geht als an diesem unglückssommertag. auf jeden fall wünsche ich schöne festtage.
    was mich aber hier erstaunt, ist, dass man hier mit der unterschrift von drei buchstaben einfach draufloskritisieren darf.
    wenn schon kritisieren, dann sollte man mit vollem namen dazustehen.
    heidi grolimund, grenchen

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