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(mgt) – Marie-Josée und Thomas Schärli geben Ende November ihre Galerietätigkeit nach dreieinhalb Jahren in der Kunstvitrine Grenchen auf. Sie ziehen sich vorerst aus der regelmässigen aktuellen Kunstvermittlung zurück. Nach intensiver Prüfung und Abwägung voll auf die Karte Galerie oder den angestammten Beruf zu setzen, musste leider der Entscheid gegen die Weiterführung der Galerie gefällt werden.
Marie-Josée und Thomas Schärli werden aber weiterhin punktuell mithelfen, Kunstprojekte zu realisieren. So initiieren sie in Zusammenarbeit mit “Autillus³, dem schweizerischen Dachverband der Autoren und Illustratoren von Kinderbüchern, beispielsweise Ende November im Rahmen der 1. Kinderbilderbuchtage Grenchen die Ausstellung “Aktuelles Schaffen von Illustratorinnen und Illustratoren von Kinderbüchern“.
Nach der Sommerpause gibt es aber in der Kunstvitrine Grenchen vorerst noch zwei weitere Ausstellungen unter der Führung der Galeristen Schärli: Ab 8. September stellt Peter Schlup aus Grenchen neue Werke aus, ab 20. Oktober sind Keramikarbeiten von Hannelore Milani und Malereien von Paul Derron zu sehen.
In den dreieinhalb Jahren waren in der Galerie Kunstvitrine Grenchen insgesamt 26 Einzel- oder Gruppenausstellungen zu sehen. Dazu kamen einige kürzere “Zwischen-Ausstellungen³ sowie diverse Rahmenveranstaltungen. In dieser Zeit besuchten über 5000 Kunstinteressierte die Galerie.
Marie-Josée und Thomas Schärli legen Wert darauf zu vermerken, dass von der Zukunft der Kunstvitrine Grenchen natürlich das sich am selben Ort befindende Einrahmungsatelier Maurice Grossen nicht betroffen ist.
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Tags: galerie, Kultur, kunst, kunstvitrine, schärli









Das ist sehr schade. Wir haben die Ausstellungen, die Vernissagen und das ganze Ambiente in der Kunstvitrine immer sehr geschätzt. Marie-Jose und Thomas – vielen Dank für alle, was ihr für die Grenchner Kulturszene gemacht habt.
ja, es ist wirklich schade. Auch ich habe viele schöne Stunden in der Kunstvitrine erleben dürfen.
Marie-José und Thomas, ich wünsche euch alles Gute und viel Glück.
Bald wird es nur noch staatliche Kultur geben. Wer keine Grossbank im Rücken hat, kann kulturell kaum überleben. Schade, damit geht für die Schweiz etwas wichtiges verloren.
Damit verliert Grenchen eine wichtige kulturelle Stütze. Doch irgendwie verwundert der Entscheid für den angestammten Beruf und gegen die Galerie nicht. Kunst ist und bleibt ein brotloser Job. Schade.