(Parzival Meister) Der Busbetrieb Grenchen und Umgebung (BGU) fusioniert mit der Autobusbetrieb Biel-Meinisberg AG (ABM). Diese Entscheidung wurde an den Generalversammlungen der Gesellschaften besiegelt. Der BGU tätigt damit einen wichtigen Schritt in den Westen – wo er im 2009 hin will!
Die Autobusbetrieb Biel-Meinisberg AG (ABM) wird schon bald Geschichte sein. Nein, das Angebot geht nicht verloren. Die ABM fusioniert mit dem Busbetrieb Grenchen und Umgebung (BGU) und wird unter diesem Namen weiter wie bisher operieren. Dabei handelt es sich um eine so genannte Absorptionsfusion. Das heisst, der BGU übernimmt die AG mit allen Aktiven und Passiven – und ein weiterer wichtiger Punkt: mit allen Angestellten. Zudem wird das Aktienkapital des BGU um maximal 238′000 Franken erhöht. So können die Aktionäre der ABM ihre Aktien eintauschen.
Der Fusion wurde vorgängig an der Generalversammlung der ABM und nun auch an der GV des BGU zugestimmt. Abgesegnet wurde das Geschäft ebenfalls bereits von der Solothurner Regierung. Ins Rollen gebracht wurde die Fusion übrigens vom Amt für Verkehr des Kantons Bern. Es legte der ABM nahe, dass sie zu klein sei, um für neue Linien zu offerieren. Um konkurrenzfähig zu werden, müsse eine Neuausrichtung her. Und diese wurde in Form der Fusion nun gefunden.
Expansion in den Westen
In einer ersten Phase wird jetzt die Zusammenführung formell erledigt. Wie erwähnt wird sich im operativen Bereich in naher Zukunft jedoch nichts ändern. Doch an neuen Strategien und Konzepten wird indes fleissig gefeilt. „Für uns ist diese Fusion eine gute Sache. Wir konnten expandieren“, sagt BGU-Geschäftsleiter Hans-Rudolf Zumstein. Gemeint ist damit wohl weniger die Grösse der Expansion – das 62 Kilometer lange Streckennetz des BGU wird durch die Fusion um elfeinhalb Kilometer erhöht – als vielmehr die eingeschlagene Richtung. Der Grenchner Busbetrieb, der heute die Kantonsgrenze bis nach Lengnau überschreitet, hat damit ein weiteres Standbein im Bernischen gefasst. Doch dies ist nur ein kleiner Teil des Angestrebten.
Aufs Fahrplanjahr 2009 werden im Kanton Bern fünf Linien ausgeschrieben, an denen der BGU reges Interesse hat. Es sind dies: Biel-Pieterlen, Lyss-Aarberg, Aarberg-Biel, Biel-Lyss und Biel-Meinisberg. „Wir werden offerieren“, bestätigt der BGU-Geschäftsleiter. Zumstein blickt positiv nach vorne und meint auch mit Blick auf die beschlossene Fusion: „Wir haben gute Karten in den Händen, um in den Westen zu expandieren.“ Konkret hebt er dabei ein Ziel hervor: „Den Wunsch der Gemeinden Pieterlen und Meinisberg, eine Buslinie bis Grenchen zu haben, wollen wir erfüllen.“ Die Region über die Kantonsgrenze hinaus näher zusammenzuschweissen, dürfte dabei Vorteile für alle Seiten mit sich bringen.
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Das mag ja schon gut sein. Tatsache ist aber, dass bei solchen Aktionen die Billets immer teurer werden.
Dann werden Abonnementsgebiete geschaffen, wo man für Linien zahlen muss, die man gar nicht fahren will.
Eigentlich geht es nur darum, dass wieder einige mehr Stütz machen können.
K. Weber
Es wird alles teurer. Nur unsere Löhne nicht. Wer soll den das Bezahlen. Wir Büzer wo mit dem Bus zum Arbeiten fahren müssen.
Schlagt einmal dort auf wo es den Managern weh tut und nicht den kleinen Arbeitern und angestellten. Aber das wird ja nicht gemacht. Denen die schon im Geld schwimmen wird noch Steuern geschenkt.
Ist das gerechtigkeit?