(Paul-Georg Meister) Rund 1050 Lehrlinge, das sind rund 55 Prozent aller Schweizer Polymechaniker-Lehrlinge im 2. Lehrjahr, haben am diesjährigen Fraisa ToolChampions 2007 teilgenommen. Das Niveau der eingegangenen Arbeiten war derart hoch, dass insgesamt 110 mit einem Preis ausgezeichnet wurden. Auf dem ersten Platz platzierte sich unter anderem Sämi Däppen von der ETA SA, Grenchen (auf Bild mit Nadja von Burg von der Fraisa SA).Rund 1050 Auszubildende, Polymechaniker, Mikromechaniker, Etampesmacher und Mechapraktiker im 2. Lehrjahr haben an den alljährlich stattfindenden Fraisa ToolChampions teilgenommen. Das sind rund 55 Prozent aller in Frage kommenden Lehrlinge aus allen Landesteilen der Schweiz. Der grösste Teil der Lernenden stammt aus der Deutschen Schweiz, doch haben in diesem Jahr insgesamt 42 Lernende aus dem Tessin und 180 aus der französischsprachigen Schweiz teilgenommen. Der Wettbewerb ist mit einer Gesamtpreissumme von über 30′000 CHF dotiert.
Fas 500 dieser Lernenden nahmen persönlich an der Betriebsbesichtigung der Fraisa SA und an der anschliessenden Rangverkündigung im Turbensaal in Bellach/SO teil. Die Feier wurde moderiert von Mascha Santschi, Vize-Miss Schweiz 2000/2001. Für die musikalische Note des Anlasses sorgte die junge Sängerin und Musicstar-Finalistin Valentina aus Basel. In kürzester Zeit brachte sie den Saal zum kochen, die jungen Lernenden sangen mit und der Applaus wollte kein Ende nehmen.
Persönlichkeiten sind gefragt
Josef Maushart, CEO der Fraisa SA, meinte in seiner Begrüssungsansprache: „Sie, liebe Lernende, haben also einen Berufsweg eingeschlagen, der für die schweizerische Wirtschaft entscheidend ist. Und deshalb wird er auch Ihnen hervorragende Chancen bieten.“ Ein guter Mechaniker sei für jeden Produktionsbetrieb eine wertvolle Verstärkung.
Und weiter unterstrich Maushart: „Während früher die rein fachliche Qualifikation im Vordergrund stand, ist sie heute nur noch ein Bestandteil bei der Personalauswahl. Zunehmend werden neben einer guten fachlichen Qualifikation, bei der Auswahl von Personal und dann vor allem bei der Übertragung von Verantwortungen, die Persönlichkeitseigenschaften eines Kandidaten oder einer Kandidatin, stark berücksichtigt.“
Sehr hohes Niveau der Wettbewerbsarbeiten
Auch in diesem Jahr bestand die Wettbewerbsaufgabe darin, mit einem zur Verfügung gestellten Werkzeug ein Werkstück nach Plan möglichst genau zu bearbeiten. Ein firmenunabhängiges Expertengremium prüfte danach die Werkstücke und stellte die Rangliste fest. Aufgrund der eingegangenen Wettbewerbsarbeiten konnten insgesamt 110 Auszubildende rangiert werden.
Rangliste: (Kanton Solothurn)
1. Rang: Sämi Däppen, (ETA SA, Grenchen), 2. Rang: Martin Walter, (ETA SA, Grenchen), 3. Rang: Mihael Vilajic, (ETA SA, Grenchen),
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