
(Beat Walker) Zu Ehren von unserem ältesten Kranzturner Stämpfli Josef, haben sich neun ehemalige Kranzgewinner im Schwingen, Ringen oder Nationalturnen bei Schmid Toni im bekannten Nationalturnerstübli getroffen.
Bei Speis und Trank wurden einige interessante Erinnerungen aufgefrischt.So erzählte der 93-jährige Josef Stämpfli, wie seine Brüder Walter und Leo an einem Nationalturntag die Kampfrichter austricksten. Walter hat seinen Wettkampf nicht sehr gut begonnen und verlor auch im Ringen den ersten Kampf, so musste der als Zuschauer anwesende, gute Schwinger Leo die restlichen Zweikämpfe im Sägemehl austragen und gewann natürlich alle problemlos. Den gewonnenen Kranz jedoch holte wieder der Walti ab.
In gewohnt grosszügiger Weise servierte „der Toni“ seine Emmentaler Suppe und einen mörderisch grossen Fleischteller mit Braten und Geflügel, und auch beim Dessert sah der Teller unter der riesigen Meringue, wie in Schwingerkreisen üblich, etwas verloren aus.
Alte Erinnerungen wachgerufen
Die Alphornklänge und die Schwyzerörgelimusig von Allemann Schosef trugen sehr zur guten Stimmung bei.
Dazwischen wurden immer wieder alte Ereignisse wachgerufen.
Schlunggspezialist Stämpfli Fredy, Schmid Toni, welcher einmal den Olympiaringer Martinetti Jimmy gebodigt hat (die Kampfrichter das aber nicht sahen), der langbeinige Walker Beat, der einmal das Aargauer Jubiläumsfest gewann, der steinstossende Kraftprotz Ingold Urs, der unbezwingbare Marti Bernhard, Schilli Bruno mit dem 22,5 kg Stein unter dem Bett, Freiübungsspezialist und Alleinunterhalter Allemann Schosef und der leichte Ringer Luder Reto wussten immer wieder alte Geschichten neu zu erzählen.
Mit dem letzten Schnäpsli und dem besten Dank an den Gastgeber verabschiedeten sich die kräftigen Männer in der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.








