
(Polizei Kanton Solothurn) Seit dieser Woche gehen vermehrt Meldungen von Passanten über Schaum auf der Aare beim Amt für Umwelt ein. Der Schaum stammt von der Baustelle an der Aare auf dem Gemeindegebiet von Selzach.Dort wird seit November 2006 das nördliche Aareufer saniert und ein ökologisch wertvolles Flachufer geschüttet. Dazu werden die beiden künstlichen Aareinseln unterhalb von Altreu abgetragen und das Material entlang dem Ufer, wasserseitig mit dem Schiff eingebracht. Dabei verursacht eingelagertes, teilweise verrottetes organisches Pflanzenmaterial cremfarbigen Schaum, welcher harmlos ist und keine Gefahr für die Umwelt und die Aare darstellt. Seit einer Woche hat sich die Wasserführung der Aare ungefähr verdoppelt, sodass die Schaumbildung noch stärker als in den Monaten Januar und Februar in Erscheinung tritt. Der Schaum wird, je nach Wasserführung der Aare, noch bis zum Abschluss der Arbeiten bis Mitte April zu beobachten sein.
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