
(smk) Nach der verpassten Oscarnomination wurde Fredi M. Murer am Mittwoch mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichnet. „Grounding“, „das Fräulein“ und die beiden Westschweizer Filme «Comme des voleurs» von Lionel Baier und «Mon frère se marie» von Jean-Stéphane Bron gingen leer aus.Der Hauptpreis wurde von Kulturminister Pascal Couchepin im Solothurner Konzertsaal überreicht. Fredi M. Murers poetisches Wunderkind-Drama "Vitus" erzählt von einem hochbegabten Jungen. Der Film war letztes Jahr der grosse Schweizer Filmerfolg.
Als bester Dokumentarfilm wurde „Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez" von Heidi Specogna augezeichnet. Die Regisseurin zeigt das tragische Schicksal des ersten US-Soldaten, der 2003 im Irak-Krieg sein Leben verlor.
Bideau bester Hauptdarsteller
Jean-Luc Bideau wurde als bester Hauptdarsteller geehrt, Natacha Koutchoumov als beste Nebendarstellerin.
Der Drehbuchpreis ging an „Das Fräulein“ von Andrea Staka, bester Kurzfilm wurde Alex Kleinbergers „Feierabend“, bester Trickfilm Simon Eltz’ „Wolkenbruch“
Die Jury zeichnete auch das beste Filmteam aus, für den Film „Nachbeben“ von Stina Werenfels.








