
(mgt) Die Suchthilferegionen im Kanton Solothurn bieten Eltern und Erziehungspersonen von Jugendlichen Unterstützung an, um eventuelle Suchtverhalten frühzeitig zu erkennen und/oder vorzubeugen. Zwei neue Broschüren zu den Themen Essstörungen und zum Umgang mit Medien (TV, Games, Internet) geben Erziehungstipps und Adressen von Anlaufstellen.TV, Computer und Gameboys sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Vielerorts bestimmen elektronische Medien den Familienalltag. Bei vielen Erziehenden herrscht Unsicherheit über Grenzen und Risiken und vor allem darüber, wie viel Zeit sie ihre Kinder mit diesen Medien verbringen lassen sollen. Die Broschüre „Zappen und Gamen“ gibt Tipps und zeigt auf, wo Eltern sich beraten lassen können.
Schätzungsweise sind in jeder Oberstufenklasse zwei Mädchen, welche ein gestörtes Essverhältnis haben. Zwei bis fünf Prozent aller jungen Frauen leiden an Essstörungen. Diese Krankheit wird oft von den Betroffenen und deren Eltern verdrängt. Informationsdefizite und Unsicherheiten lähmen und führen zu falschem Verhalten. Hilfe wird zu spät in Anspruch genommen, was eine nachfolgende Behandlung erschwert.
Die Broschüre „Magersucht und Bulimie“ gibt Erklärungen zu den verschiedenen Formen von Essstörungen und zeigt, wie Eltern und Erziehende solche erkennen, aber auch wie sie Vorsorge treffen können, damit es nicht so weit kommt. Die Broschüre will Erziehenden helfen, sich richtig zu verhalten, wenn sie vermuten, dass ihr Kind an einer Essstörung leidet. Ein Adressteil hilft, die richtige Beratungsstelle zu finden.
Die Broschüren sind in Grenchen erhältlich bei: Sozialberatung Region Oberer Leberberg Grenchen, Tel. 032 653 70 10, srol@grenchen.ch.








