
(pam) Damit hat im Wohnheim Schmelzi wohl niemand gerechnet. Der Spendenbarometer ist beim offiziellen Spatenstich bereits auf über 450'000 Franken gestiegen – einem anonymen Spender sei dank, der den Erweiterungsbau mit 350'000 Franken unterstützt. Trotzdem, die suche nach Geldern geht weiter.Im vergangenen Jahr informierten die Verantwortlichen vom Wohnheim Schmelzi – das heute über 100 Klienten beherbergt und schier aus allen Nähten platzt – dass sie für den rund 1,8 Millionen Franken teuren Erweiterungsbau, mindestens 350'000 Franken durch private Spenden aufbringen müssen. Die Suche ging los. Und jetzt, anlässlich des Spatenstichs, konnten die Verantwortlichen mit grosser Freude auf einen Spendeneingang hinweisen, dessen Ursprung für die Öffentlichkeit zwar geheim bleibt, sich aber exakt auf den besagten Mindestbetrag, also 350'000 Franken, beläuft. Stadtpräsident Boris Banga, der mitunter als Gründungsvater des Wohnheims bezeichnet werden kann und heute als Präsident des Patronatskomitees waltet, meinte dazu: „Für uns alle ist dies überwältigend, macht uns Mut und ist für das ganze Schmelziteam eine Annerkennung für seine Tätigkeit.“
Hohe hypothekarische Belastung
Summiert mit weiteren Spenden von verschiedenen Firmen, Institutionen und Privaten ist der Spendenbarometer heute bei 462'726.35 Franken angelangt. Hinzu kommt die Zusicherung vom Bundesamt für Sozialversicherung, das einen Baubeitrag von rund 25 Prozent leistet. Gutem Gewissen setzte das Wohnheim mit dem Spatenstich also den Startpunkt zum Erweiterungsbau. Doch trotz all dieser erfreulichen News, kann sich nun niemand einfach zurücklehnen. Auf dem Altbau lasten immer noch Hypotheken von rund 2 Millionen Franken und der jetzige Baukredit liegt bei rund 1 Million Franken. Hohe hypothekarische Belastungen also, die dem Wohnheim zu Buche schlagen.
Stein für Stein zum Ziel
Das Ziel ist nun klar, diesen Zinsaufwand zu reduzieren. Der Spendenaufruf gilt also auch weiterhin. Speziell für Private wurde übrigens die Aktion „Mosaiksteine“ ins Leben gerufen. Der Grenchner Künstler Sauro Zumstein hat dazu eine Skizze entworfen. Mit jeder Spende erhält das Werk einen neuen Stein und wird bei seiner Vollendung aufzeigen, dass auch mit vielen kleinen Beiträgen etwas Grosses geschaffen werden kann.
Spenden an das Wohnheim Schmelzi sind steuerbefreit und können einbezahlt werden auf PC-Konto 80-2-2 UBS AG Spendenkonto 272-364479.03J.








