
(Andreas List) Passend zur Weihnachtszeit mahnt das Sicherheitsunternehmen Sophoshttp://www.sophos.de zur Vorsicht beim Online-Kauf derWeihnachtsgeschenke. Häufig werden Bankverbindungen oderKreditkartennummern abgefragt, was natürlich auch Hacker ausnützenkönnten, so Sophos in einer Aussendung. Weiters würde die erhöhtevorweihnachtliche Spendenbereitschaft zu einer Masse von gefälschtenSpenden-E-Mails führen."Viele soziale Einrichtungen und Hilfsorganisationen verfügen überoffizielle Internet-Seiten mit detaillierten Informationen über diekaritativen Projekte und jeweiligen Spendenmöglichkeiten", meinteChristoph Hardy, Security-Experte bei Sophos. "PersonalisierteSpendenaufrufe, die die Empfänger per E-Mail erreichen, sind unüblichund sollten daher mit Vorsicht behandelt werden. Internetbetrüger habenkeine Skrupel, die Spendenbereitschaft zahlreicher Menschen für ihrehabgierigen Zwecke zu missbrauchen."
Notebooks und Computer sind auch heuer bei vielen Menschen ganz obenauf der Weihnachtswunschliste zu finden. Damit aber die Freude nichtbald durch PC-Schädlinge getrübt ist, sollte man die Software am PCschnell auf den neuesten Stand bringen. Zwar verfügen die Systemezumeist über Anti-Viren-Schutz, weiß Hardy, jedoch seien die Produktezum Zeitpunkt der Auslieferung bereits überholt, wodurch sie dieneuesten Schadprogramme nicht mehr erkennen würden.
Laut Microsoft trägt die im Mai 2005 lancierte Initiative "Sicher imInternet" ihren Anteil dazu bei. Seit dem Start konnte der Einsatz dergenannten drei Instrumente, mit denen man sich vor Gefahren schützenkann, um zwölf Prozent gesteigert werden. Eine Fortsetzung derBemühungen um IT-Sicherheit plant das Unternehmen auch im kommendenJahr.
Ziel der Initiative ist es Aufklärungsarbeit bei einem breiten Spekturmder Bevölkerung zu betreiben. Neben Partnern wie der Bank AustriaCreditanstalt, eBay oder a.trust fördern auch staatliche Behörden dieSicherheits-Anliegen. So konnten mit Unterstützung desInnenministeriums, des Bildungsministeriums und der Wirtschaftskammerösterreichweit zahlreiche Informationsveranstaltungen durchgeführtwerden, bei denen tausende Menschen zu Sicherheitsthemen informiertwurden. Neben den Informationsbroschüren wurde auch das Internetportalhttp://www.sicher-im-internet.at von über 75.000 Anwendern genutzt.
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