
(pressetext / Christina Schürz) Von heute, Mittwoch, bis Sonntag, 23. Oktober 2005, wird Frankfurt am Main für fünf Tage zum Mittelpunkt der Bücherwelt. Die Ausstellungs- und Messe GmbH des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels richtet jedes Jahr im Oktober die Frankfurter Buchmesse [http://www.buchmesse.de] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.) aus, die größte und bedeutendste Buchmesse der Welt.2005 verspricht ein Rekordjahr zu werden, mit mehr als 7’000 Ausstellern aus 101 Ländern, die auf ca. 168’000 Quadratmetern ihre über 380’000 Titel präsentieren werden. Mit neuen Ausstellungsbereichen und einem erweiterten Angebot für Aussteller und Fachbesucher wird die Frankfurter Buchmesse 2005 ihre Bedeutung als Leitmesse der Branche weiter festigen. Gastland in diesem Jahr ist Korea [http://www.enterkorea.de] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.) , "das ungemein an Deutschland interessiert ist", wie Caroline Vogel, stellvertretende Abteilungsleiterin der Presse & Unternehmenskommunikation, sagt. Durch die Ähnlichkeiten in der Geschichte der beiden Länder – die Trennung in zwei Hälften, die in Korea immer noch besteht – wäre es durchaus verständlich, dass Korea mit großem Interesse nach Deutschland blicke. "Deutsche Buchlizenzen werden am meisten nach Korea verkauft", so Vogel. Weitere Gründe, die für die Auswahl des Gastlands gesprochen haben, sei auch die große koreanische Community an Unternehmen gewesen, die ihren Standort in Frankfurt habe. Bereits vor Gutenberg wurde in Korea der Druck mit beweglichen Lettern erfunden. Somit blickt Korea auf eine lange Tradition des Schreibens und Lesens zurück, die bis heute im Einsatz moderner Technologie anhält. Vogel: "Zum Beispiel ist es in Korea absolut in, sich Bücher aufs Handy zu laden, was sich bei uns noch nicht etablieren konnte." Koreas Ausstellungsreihe "100 Bücher aus Korea" steht unter dem Motto "Vom Papierbuch bis zum digitalen Buch", wobei die Texte mobil in digitaler Form dem User bzw. Leser zugänglich sein werden. Die Inhalte werden angefangen mit dem Verlag über Internet und Mobilfunknetz bis hin zum Publishing on Demand (POD) im U-Book-Projekt ermöglicht, das eine neue Dimension des literarischen Konsumierens darstellt.








