
(Kanton Solothurn) Durch die heftigen Regenfällebesteht auch im Kanton Solothurn eine angespannte Hochwassersituationentlang der Emme im Wasseramt. Im unteren Kantonsteil besteht vorerstnoch keine Hochwassergefährdung.Im Verlauf der letzten Nacht ist die Emme an verschiedenen Stellen imWasseramt über die Ufer getreten. Mit der Überflutung von Kellern undGaragen sind auch einige Tankanlagen betroffen. Dabei sind geringeMengen Heizöl ausgetreten. Das Amt für Umwelt (AfU) klärt ab, obGrundwasserpumpwerke in der Region vorsorglich abgestellt werdenmüssen. Zur Zeit steigt der Pegel der Emme wieder an und wird dasNiveau der letzten Nacht knapp erreichen. Die Wehrdienste derbetroffenen Gemeinden sind informiert.
Im unteren Kantonsteil besteht entlang der Aare momentan keine akuteGefährdung. Dank der Juragewässerkorrektion und der Steuerung desAare-Abflusses beim Wehr Port kann die Wasserführung der Aare auf einemnicht schadenwirksamen Maximalstand gehalten werden.
Zur Zeit weisen die Jurarandseen noch eine Reservekapazität von 1 bis 2Tagen auf. Allfällige vorsorgliche Massnahmen für das Niederamt würdenbis heute abend kommuniziert.
Die aktuellen Abflusswerte können auf dem [Internet unter www.afu.so.ch] (Dieser Link bezog sich auf eine alte Version von grenchen.net und könnte unter Umständen nicht mehr besucht werden.), Rubrik „Wasserdaten online“ abgefragt werden.
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