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2. Grenchner MIBE mit vielen interessanten Angeboten

(mgt) Nach einer erfolgreichen Lancierung vor zwei Jahren erlebt die Mittelländer Berufsausstellung (MIBE) in Grenchen vom 15. bis 19. Mai 2004 eine verheissungsvolle Neuauflage. Auf einer Fläche von knapp 1300 m2 und in einer dezentralen Ausstellung können sich Schüler- und Lehrerschaft sowie Eltern über sämtliche Lehrberufe informieren.Die Vielfalt von Berufen macht die Wahl für Schulabgänger nicht einfacher. Um so wertvoller erweisen sich neben den Anstrengungen der berufsberatenden öffentlichen Institutionen spezifische Ausstellungen. Die Idee einer Mittelländer Berufsausstellung wurde 2002 anlässlich der Mittelländer Ausstellung (mia) in Grenchen realisiert. Letztes Jahr hatte ein ähnliches Vorhaben in Olten seine Premiere erlebt. Die beiden Berufsausstellungen im unteren und oberen Kantonsteil, die in der Organisation unabhängig voneinander sind, finden im Wechsel alle zwei Jahre statt.

Die 2. MIBE in Grenchen legt nun noch einen Zacken zu. Das Ziel, sämtliche Berufsbilder präsentieren zu können, wird in der Zeit vom 15. bis 19. Mai 2004 Tatsache. Neu in die Ausstellung integriert sein werden nun auch verschiedene Anbieter von Erwachsenen- und Weiterbildungsprogrammen. Für den praktischen Anschauungsunterrricht für angehende Berufsleute werden zudem drei dezentrale Ausstellungen in «Aussenstationen» (Mathys AG, Bettlach, Zeitzentrum Grenchen, Eta Grenchen) angeboten. Erfreulich ist zudem die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Kantonen Solothurn und Bern.

An der Eröffnung am 15. Mai 2004 werden denn auch die beiden Erziehungsdirektoren Ruth Gisi (Solothurn) und Mario Anoni zugegen sein. Ebenfalls ihr Stelldichein geben sich die Stadtpräsidenten von Solothurn und Grenchen, Kurt Fluri sowie Boris Banga. Die Zusage vom Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli steht noch aus. «Die Wirtschaftsräume sind enger geworden», begründet OK-Präsident Ruedi Spielmann den für dieses Projekt im Vergleich zur Erstauflage noch enger gewordenen Schulterschluss der beiden Kantone. Die MIBE will ein grosses Einzugsgebiet abdecken, von Lyss über Biel, Lengnau, Grenchen, Bettlach bis nach Solothurn. Die Organisation ist denn auch zuversichtlich, dass die 2. MIBE einen wesentlich grösseren Publikumsaufmarsch erleben wird als noch vor zwei Jahren. Auch die bisherigen Anmeldungseingänge von Schulklassen aus allen Teilen des Einzugsgebietes stimmt zuversichtlich. Neben den Ausstellern – man erwartet gegen 40 – wird in der zentralen Ausstellungshalle ein besonderer Schwerpunkt mit verschiedenen Info-Desks gelegt.
Die Piazza. Wie der Name es sagt, ist die Piazza in der Mitte der Halle Dreh- und Angelpunkt der MIBE. Dort stationiert sind die vier Berufsinformationszentren (BIZ) von Grenchen, Solothurn, Biel und Lyss. Schüler, Lehrer und Eltern können sich daselbst über alle nicht in der Ausstellung integrierten Berufe informieren lassen. Die BIZ, das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn sowie die Wirtschaftskammer Biel-Seeland stehen für Firmen beratend zur Seite, die sich künftig der Lehrlingsausbildung annehmen möchten. Ebenfalls auf der Piazza präsent ist der Verband der Schweizerischen Berufsberater.
Die dezentralen Ausstellungen können innerhalb von 5 bis 15 Minuten (je nach Fortbewegungsmittel) erreicht werden. Bei der Mathys AG, im Zeitzentrum Grenchen und in der Eta Grenchen können sich die Schülerinnen und Schüler Eins-zu-Eins über ihren Wunschberuf informieren und natürlich auch selbst Hand anlegen.
Ein Höhepunkt der Berufsausstellung dürfte zweifellos das MIBE-Forum sein, das in Zusammenarbeit mit dem Industrie- und Handelsverband Grenchen (IHVG) am 17. Mai durchgeführt wird. Als Referent gewonnen werden konnte der polarisierende Zürcher PR-Mann Klaus J. Stöhlker, der für ein rhetorisches Feuerwerk geradezu ein Garant ist.
Eine Berufsausstellung in dieser Dimension kostet auch Geld. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass die Organisation ein breit abgestütztes Sponsorenfeld gewinnen konnte. Als Hauptsponsoren treten der Kanton Solothurn, die Regiobank Solothurn, das sfb Bildungszentrum Ittigen-Bern, Tankred Informatik AG Wiler bei Seedorf sowie die Wirtschaftkammer Biel-Seeland auf. Neben den Partnergemeinden Bettlach, Grenchen, Lengnau, Pieterlen, Selzach und Soothurn konnten bis heute weitere Sponsoren und Donatoren acquiriert werden, die dafür sorgen, dass auch das Budget der 2. MIBE ausgeglichen gestaltet werden kann.

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