
(sgg) Der ehemalige Kassier der Grenchner Pfadi Seeland Scouts erhebt schwere Vorwürfe gegen das Leiterpaar der grössten Grenchner Pfadiabteilung. Im Solothurner Tagblatt beschuldigt er das Paar der Veruntreuung und des Diebstahls.Es brodelt schon lange in der Grenchner Gerüchteküche, dass bei den Pfadi Seeland Scouts nicht alles mit rechten Dingen zugehen soll. Nun hat der ehemalige Kassier der Pfadiabteilung, Willy Schweizer, im Solothurner Tagblatt schwere Vorwürfe gegen das Leiterpaar erhoben.
Gemäss Schweizer soll das Paar – es gehört zu den Gründern dieser Pfadiabteilung – in den vergangenen 14 Monaten rund 20'000 Franken veruntreut haben. Schweizer hat die Verfehlungen der beiden Leiter in einem Bericht festgehalten. Danach sollen die beiden nach Belieben über die Pfadikasse verfügt und sogar Quittungen gefälscht haben.
Weil er von den Verfehlungen des Leiterpaares gewusst habe, sich aber nicht durchsetzen konnte, hat, laut Schweizer, auch der Vizepräsident der Pfadiabteilung im August seine Demission eingereicht.
Dass das Leiterpaar – es wird von der Fürsorge unterstützt – in privaten Schwierigkeiten steckt, ist ein offenes Geheimnis. Laut dem Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei steht nämlich fest, dass der Brand in der Wohnung des Pfadileiterpaares an der Schützengasse (Schopfbühne) vorsätzlich gelegt wurde.








