
(terr) Die Windstromanlage auf dem Obergrenchenberg produzierte im Jahre 2001 rund zehn Prozent mehr Strom als im Jahr zuvor. Der Stromumsatz der Städtischen Werke stieg im Berichtsjahr leicht an, und der Ertragsüberschusss betrug 0,285 Mio. Franken.1984 wurde auf dem Obergrenchenberg eine private 150 kW-Windkraftanlage in Betrieb genommen. Sie ist das weithin sichtbare Symbol für die Bereitschaft Grenchens, auch im Bereich der Stromerzeugung andere, zukunftsgerichtete Wege zu gehen. Immerhin produzierte die Grenchner Windstromanlage im vergangenen Jahre 136'000 kWh, 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Strommenge reicht aus, um 69 Prozent des Bedarfs der Berghöfe und der Restaurants auf den Grenchenbergen zu decken. Und das ist doch recht viel und zeigt auf, dass der Windstrom noch einiges Potential in sich birgt. Allerdings, man muss es nützen!
Im Berichtsjahr verkauften die Städtischen Werke 139,830 Mio. kWh elektrische Energie und lösten dafür 22,017 Mio. Franken. Der Stromumsatz im Versorgungsgebiet der Städtischen Werke Grenchen stieg um 0,44 Prozent. Das schweizerische Mittel liegt bei einem Plus von 2,6 Prozent. Die Gebrauchsstunden stiegen von 5'613 auf 5'643 und erreichten einen bisher noch nie erreichten Wert.
Im Verlaufe des Berichtsjahres wurden im Netz der Öffentlichen Beleuchtung 26 neue Brennstellen installiert und gleichzeitig 25 demontiert. Wer die lichtspendenden Kandelaber zählen geht, hat einiges zu tun, bis er alle 1'718 registriert hat. Übrigens, sieben der Kandelaber ( 0,4 Prozent!) wurden im Verlaufe des Jahres bei Verkehrsunfällen geschlissen! Die öffentliche Beleuchtung spendete im letzten Jahre während 4'297 Stunden Licht und damit auch Sicherheit für die Bevölkerung.
Das gesamte Leitungsnetz der Stromversorgung misst 422,919 km; oder satte 5,118 km (1,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. In diesen Leitungskilometern sind auch 142,455 km für die Öffentliche Beleuchtung inbegriffen. Ende des Berichtsjahres registrierte man 2’714 Haushaltanschlüsse oder 21 mehr als im Vorjahr. Von den 136 Verteiltransformatoren befinden sich sechs auf den Grenchenbergen.
Für den Personalaufwand im Bereich Elektrizitätsversorgung gaben die Städtischen Werke im Berichtsjahr 3,379 Mio. Franken (Vorjahr 3,142 Mio.) aus. Abschreibungen wurden in der Höhe von 1,929 Mio. vorgenommen, und an die Stadtkasse wurden 1,1 Mio. abgeliefert. Um allfällige Marktrisiken auffangen zu können wurden 0,590 Mio. Rückstellungen gebildet (im Vorjahr 0,8 Mio.).Die Gesamtaufwendungen im Stromgeschäftsbereich belaufen sich auf 26,508 Mio. Franken. Der Ertragsüberschuss von 0,285 Mio. wurden den Reserven zugewiesen. Damit beziffern sich nun diese Reserven auf 13,162 Mio. Franken. Dazu kommen die Rückstellungen für die Marktrisiken in der Höhe von 2,19 Mio. Franken. Die Betriebsanlagen der Elektrizitätsversorgung wurden auf sechs Franken, die Grundstücke und Gebäude auf vier Franken und die Beteiligungen auf einen Franken abgeschrieben.
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