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Gemeinderat: Lindenstrasse bleibt weiterhin Lindenstrasse

Die Atlaszeder an der Moosstrasse steht nun unter Schutz.

(Paul-Georg Meister) Der südliche Teil der Lindenstrasse wird nun doch nicht in Parktheaterstrasse umbenannt und die alte Atlaszeder bei der Firma Breitling wird unter Schutz gestellt. Dies zwei der Beschlüsse, die der Grenchner Gemeinderat an seiner letzten Sitzung gefällt hat.Mit einer Motion beauftragt der Gemeinderat das Stadtpräsidium, angesichts der steigenden Arbeitslosenzahlen eine Lösung zu finden, die es stellenlosen Einwohner/innen ermöglicht, der Stempelpflicht in Grenchen nachzugehen. Derzeit müssen diese nämlich jeweils nach Solothurn reisen, um diesen Pflichten nachzukommen.

Bis die Motion allerdings einstimmig angenommen wurde, gab es einige Diskussionen. Da einige Gemeinderäte einen Brief der zuständigen Kantonalen Stelle nicht erhalten hatten, wiesen sie die Motion zuerst zurück, waren dann aber bereit, nachdem sie das Schreiben gelesen hatten, nicht nur auf die Motion einzutreten, sondern dieser auch zuzustimmen.
Wie dieses Begehen allerdings umgesetzt werden soll, ist derzeit noch nicht klar. Der Kanton signalisierte bisher keine Bereitschaft, auf eine solche Forderung einzutreten. Ihrer Ansicht nach sei der Weg von Grenchen nach Solothurn für die rund 500 betroffenen Personen zumutbar.
Knapper, nämlich mit Stichentscheid des Stadtpräsidenten fiel der Entscheid bei der Frage der Umbenennung der Strassen. Der Rat beschloss zwar mehrheitlich, auf die Beschwerden von Privatpersonen und der Firma Fortis Uhren AG, die von der Gemeinde einen Kostenanteil für ihre Umtriebe im Zusammenhang mit der Umbenennung der Strassen verlangten, aus rechtlichen Gründen nicht einzutreten. Auf den Antrag des Stadtpräsidenten, auf eine Umbenennung des südlichen Teil der Lindenstrasse in Parktheaterstrasse zu verzichten, schieden sich aber die Geister. So entstand bei der Schlussabstimmung eine Patt-Situation (6 : 6 Stimmen), die der Stadtpräsident mit seinem Stichentschied zu Gunsten seines Antrages entschied.
Einig war man sich im Rat wiederum bei der beantragten Unterschutzstellung der alten Atlaszeder an der Moosstrasse. Nachdem sich die Firma Breitling für den Schutz des Baumes eingesetzt hatte und auch von Seiten der SBB keine Einwände dagegen vorgebracht wurden, stimmte der Rat diesem Begehren einstimmig zu.
Weitere Geschafte in Kürze:
Werner Schläfli wurde als ordentliches Mitglied der Pensionskassenkommission für die laufende Amtsperiode gewählt
Markus Schläfli wurde als Vertreter der Gemeinde Grenchen in die Stiftung Josef Marti-Schenk gewählt
Insgesamt drei Kredite, die bisher aus verschiedenen Gründen nicht beansprucht wurden, wurden vom Rat aufgehoben. Es sind dies der neue Bassinumgang beim Sportbecken, der Ausbau des Trottoirs Nord an der Kastelsstrasse und der Masterplan Bahnhof Süd.


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