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Zivilschutz Grenchen: Tunnelsicherheit und Ehrungen

Fridolin Maier übergibt ”Katastrophen-Lukas” (Lukas Bäumle) eine Wappenscheibe als ”Merci” für gelei

(mgt) Der Stab der Zivilschutzorganisation liess sich aus erster Hand über die Sicherheitseinrichtungen im Wititunnel informieren. Mit einem gemütlichen Raclette-und Grill-Abend wurden zudem die langjährigen Stabsmitglieder Lukas Bäumle und Samuel Steffen verabschiedet.Diskussionen über die Sicherheit der Autobahntunnel sind nicht erst seit dem tragischen Unfall im Gotthardtunnel voll im Gang. Damit die Rettungskräfte Erfahrungen sammeln können, soll in Balsthal ein Übungstunnel errichtet werden.
Entsprechende Bestrebungen sind bereits im Gang. Zwar muss der Zivilschutz nur bei Grossereignissen die Feuerwehr und Polizei unterstützen – zum Beispiel in der Betreuung von Betroffenen. Trotzdem wollte sich der Stab ein Bild von den Verhältnissen im neuen Grenchner Wititunnel machen. Vom Baubüro der A5 führte Ingenieur Hans Ruedi Affolter nicht nur in die Thematik der Sicherheit ein, sondern erläuterte auch die geologischen Eigenheiten der Witi, einst der Grund eines immensen Sees, sowie das Vorgehen beim Bau. ” Der Tunnel wurde nach den neuesten Erkenntnissen gebaut und auch entsprechen ausgerüstet”, stellte Affolter klar. Die Verkehrsüberwachung erfolgt zentral vom Werkhof in Oensingen aus. Hier können im Fall eines Brandes auch Sofortmassnahmen in der Form von Verkehrsregelungen eingeleitet werden. Über die Notausgänge gelangen die betroffenen Automobilisten in die noch intakte Röhre. Für solche Fälle gibt es ein kantonales Konzept der Kantonspolizei. In diesem ist auch die Stadtpolizei und die Feuerwehr Grenchen mit einbezogen. Das Zusammenspiel wird noch in praktischen Übungen getestet.

Wachablösung im Stab

Nach acht Jahren im Stab wurde Lukas Bäumle (Dienstchef Betreuung) aus dem Stab verabschiedet. Der Leiter des Alterszentrums Kastels war bei den Wiederholungskursen des Betreuungsdienstes als fachtechnischer Leiter tätig. Des öfteren standen dabei die Einsätze des Betreuungsdienstes am Ferienstandort des Alterszentrums Kastels in Iseltwald auf dem Programm. Anlässlich des Weiterbildungskurses für Stäbe, 1997 in Schwarzenburg, wurde er, wie Fridolin Maier schmunzelnd in Anlehnung an Franz Steineggers Übernamen ”Katastrophen-Franz”
Zum ”Katastrophen-Franz” umfunktioniert. Eine Aufgabe, der sich Lukas Bäumle in vorbildlicher Manier entledigt habe.
Eine schöne Aufgabe hatte Samuel Steffen, Dienstchef Versorgung, in der Zivilschutzorganisation. Er war als oberster Rechnungsführer unter anderem dafür verantwortlich, dass die Dienstpflichtigen immer genügend und gut zu essen hatten. ”Seine” Küchenchefs geniessen bei den Dienstpflichtigen einen ausgezeichneten Ruf. In ähnlicher Funktion hatte Steffen bereits im Militär gedient, so dass er für diese Aufgabe bereits bestens gerüstet war. Während 12 Jahren war er als Rechnungsführer, danach sieben Jahre als Dienstchef und Stabsmitglied tätig. Für diese insgesamt 19 Jahre wurde er ebenfalls mit einer Wappenscheibe geehrt.
Sein Nachfolger ist mit Peter Gassler bereits in sein Amt eingeführt worden. Für Kontinuität und Qualität bei der Qualität bei der Verpflegung ist also weiterhin gesorgt.

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