
(Jürg Amsler) Vorläufig gilt: Sandsack bei Fuss. DieHochwassersituation im Amt Büren ist prekär, aber unter Kontrolle.Der Pegelstand der Aare nähert sich in Büren dem kritischen Punkt. Regierungsstatthalter Hermann Stettler hat die Verantwortlichen in den gefährdeten Gemeinden angehalten, Vorbereitungsmassnahmen für allfällige Notsituationen zu treffen.
Gestern um 14 Uhr lag die Abflussmenge der Aare in Aegerten bei 570.2 m3/Sekunde. «Ist die Grenze von 600 m3/Sekunde erreicht, wirds kritisch», erklärt Regierungsstatthalter Hermann Stettler. Vom Wasser- und Energiewirtschaftsamt habe er Meldung erhalten, dass die Abflussmenge bei der Schleuse Port auf diese Marke erhöht werde, um die Juraseen zu entlasten. Darum habe er die Verantwortlichen in den besonders gefährdeten Gemeinden des Bürenamtes aufgefordert, die Wasserstände der Aare gut im Auge zu behalten. Nicht zuletzt deshalb, weil für das Wochenende erneute Regenfälle prognostiziert seien.
«Wir halten uns bereit und sind gerüs-tet. Ich bin daran, mir ein Bild vor Ort zu beschaffen. Wenn erforderlich wüerden die Wege entlang der Aare bereits abgesperrt. Mit dem Zivilschutz sind die Koordinationsaufgaben besprochen und wenn nötig schreiten wir ein», ist vom Bürener Feuerwehrkommandanten Markus Kleist gestern Nachmittag auf Anfrage zu erfahren. Er hoffe natürlich, dass sich die Lage weiter beruhige und seine Leute und er nicht zum Einsatz kämen. Mehr im GT vom 15. März








