
(Jürg Amsler) GT/sl. Wenn eine Polizistin oder ein Polizist in einer Schulklasse auftauchen, dann ist das in den meisten Fällen kein gutes Zeichen. Nicht so an den Schulen in Grenchen.Dein Freund und Helfer
Polizei und Schule arbeiten zusammen
as tun, wenn Schülerinnen oder Schüler den Unterricht dermassen stören, dass kein geordneter Betrieb mehr möglich ist? Was tun, wenn Klassenkameraden auf dem Pausenplatz oder dem Schulweg zu illegalen Handlungen gezwungen werden? «Solche Situationen gibt es überall. Wer das nicht wahrhaben will, trägt Scheuklappen», sagt der Grenchner Stapochef Robert Gerber. In der Uhrenstadt ist bereits gehandelt worden, um diesem Übel möglichst Herr zu werden: Die Stadtpolizei unterstützt die Lehrerschaft. In Grenchen sind jedem Schulhaus je zwei Stadtpolizisten zugeordnet. Stapochef Robert Gerber gewinnt dieser Grenchner Einrichtung nur Positives ab.
Auslöser seien gewisse Vorfälle im Eichholzschulhaus gewesen, erinnert sich Robert Gerber, Chef der Stadtpoliziei und weiter: «Dies hat dazu geführt, dass Kurt Seematter und die FDP-Fraktion am 8. Juli 1997 im Gemeinderat die Mition ‹Saubere Schulen› eingereicht haben.» Unter Federführung der Schuldirektion hätten in der Folge die betroffenen Stellen (Sozialamt, Stadtpolizei und Lehrerschaft) ein Konzept erarbeitet, welches dann aber in der Vernehmlassung als «zu wenig griffig» abgelehent worden sei. «Fast zur gleichen Zeit ist jedoch auch das kantonale Erziehungsdepartement aktiv geworden und hat ebenfalls eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche mit einer ähnlichen Aufgabe (‹Handreichung zum Umgang mit schwierigen Schulsituationen›) betraut wurde.
Noch vor Beginn des Schuljahres 1999/2000 hat der Gemeinderat das ‹Grenchner Konzept› verabschiedet.» Als Sondermassnahme für die Grenchner Schulen sieht dieses unter anderem vor, dass pro Schulkreis von der Stadtpolizei eine Kontaktperson bestimmt wird.Mehr im GT vom 9. Dezember








