
(Jürg Amsler) GT/sl. Roger Rossiers Studie zur Wirtschaftlichkeit der staatlich kontrollierten Heroinabgabe hat in der internationalen Fachliteratur Aufnahme gefunden. Eine grosse Ehre für den Grenchner.Im Aufrtrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) hat der Grenchner Betriebsökonom Roger Rossier (Rovedyma Treuhand AG) von 1995 bis 1998 die staatlich kontrollierte Heroinabgabe auf ihre Wirschaftlichkeit hin geprüft. Seine Studie hat nun auch in der internationalen Fachliteratur Aufnahme und Anerkennung gefunden. Rossiers Arbeit ist in «Cost-Benefit Analysis of Heroin Maintenance Treatment» als englische Übersetzung erschienen. «Es ist für mich natürliche eine grosse Ehre, dass den Resultaten meiner Studie von internationalen Fachkreisen ein derart grosses Gewicht beigemessen wird», freut sich Roger Rossier sicher nicht zu unrecht. Er hatte sieben Projekte in den Städten Basel, Bern, Zürich, Freiburg und Thun unter die Lupe genommen. Das Ergebnis der Studie ist deutlich: Die Versuchskosten werden durch den wirtschaftlichen Nutzen klar überkompensiert.








